Berufliche Orientierung

Orientierungstest wird um Ausbildungsberufe erweitert

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Berufliche Orientierung Orientierungstest wird um Ausbildungsberufe erweitert

Das baden-württembergische Wissenschaftsministerium stellt bereits seit Jahren den sehr gut nachgefragten Studienorientierungstest www.was-studiere-ich.de bereit – im Jahr 2021 wurde der Test etwa 240.000 Mal durchgeführt. Neu ist seit diesem Jahr: Der etwa 15-minütige Test gibt nicht nur Empfehlungen, welche Studiengänge und auch Berufsfelder gut zu den eigenen Interessen passen, sondern auch welche Ausbildungsberufe geeignet sind.

Jedes Jahr überlegen viele Abiturientinnen und Abiturienten, in welchem Beruf sie später arbeiten möchten: Ausbildung oder Studium oder doch beides? Das Interesse an einer verlässlichen, unabhängigen und guten Orientierungshilfe ist dementsprechend groß. „Die Entscheidung für ein Studium oder eine Ausbildung hat eine große Bedeutung für den weiteren Lebensweg junger Menschen. Mit der Weiterentwicklung des Orientierungstests unterstützen wir Studien- und Ausbildungsinteressierte nun optimal bei der Suche nach einem passenden Studium oder Beruf. Der Test ist ein wichtiger Ausgangspunkt für junge Menschen, um sich intensiv mit Berufswünschen und konkreten Studien- und Ausbildungsgängen in ganz Baden-Württemberg auseinanderzusetzen und mit den jeweiligen Anforderungen“, sagte Wissenschaftsministerin Theresia Bauer in Stuttgart.

„Die Aufnahme von Ausbildungsberufen in den Orientierungstest ermöglicht breitere Einsatzmöglichkeiten und passendere Empfehlungen bei der Studien- und Berufswahl junger Menschen. Dies ist ein weiterer wichtiger Schritt, um die Gleichwertigkeit von beruflicher und akademischer Bildung sichtbar zu machen. Denn eine berufliche Ausbildung bietet jungen Menschen ebenso beste Zukunftschancen und ebnet den Weg für den beruflichen Aufstieg“, sagte Wirtschafts- und Arbeitsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut.

Der Orientierungstest ist in der aktuellen Version nun um für Abiturientinnen und Abiturienten besonderes interessante Ausbildungsberufe erweitert worden. Dabei wurden auch die Fragen des Tests grundlegend aktualisiert und zum Berufsbereich ergänzt. Zusätzlich wird zum Interessenstest ein neuer Test angeboten, der zur Reflexion anregt, inwiefern die eigenen Erwartungen zu einem Studium und einer Ausbildung passen. Hierdurch können die Ausbildungs- und Studieninteressierten noch besser einschätzen, welche Anforderungen eine Ausbildung oder ein Studium an sie stellen.

„Unser Ziel in der beruflichen Orientierung ist, dass die jungen Menschen den für sie passenden Beruf ergreifen und ihre Interessen und Kompetenzen optimal einsetzen können – egal ob über eine Ausbildung oder ein Studium“, betonen Wissenschaftsministerin Theresia Bauer und Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut abschließend.

Empfehlungen schon nach 15 Minuten

Der Orientierungstest www.was-studiere-ich.de ist ein Klassiker für die berufliche Orientierung junger Menschen. Er wird seit 2010 vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst im Rahmen der Studien- und Berufsorientierung angeboten. Ob in der Schule, vor Beginn des Studiums, bei einem der zahlreichen Studienorientierungsangebote des Wissenschaftsministeriums oder zu Hause: der etwa 15-minütige Test gibt Empfehlungen, welche Studiengänge und Berufsfelder gut zu den eigenen Interessen passen. Der Orientierungstest gibt nicht nur Empfehlungen zu geeigneten Berufsfeldern, er zeigt auch direkt auf, welche Studiengänge in Baden-Württemberg auf diese Berufe vorbereiten.

Mit dem Orientierungstest können Studieninteressierte bei der Bewerbung um einen Studienplatz belegen, dass sie ein sogenanntes Orientierungsverfahren durchgeführt haben. Dies ist nach Hochschulgesetz verpflichtend, um sich in Baden-Württemberg in einem Bachelor-Studien einschreiben zu können.

Kontakt

Weitere Meldungen

unsplash / Johannes Plenio
Digital Hub

Digital Hub Region Stuttgart mit 500.000 Euro gefördert

Der neu zusammengeschlossene Digital Hub Region Stuttgart wurde feierlich durch Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut in Böblingen eröffnet.

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut
Futoromundo

Wirtschaftsministerium treibt interdisziplinäre Innovationen voran

Das Ministerium für Wirtschaft, Handwerk und Tourismus präsentiert auf der FUTUROMUNDO CROSS INNOVATION CONFERENCE + FESTIVAL mit CYBERLÄND ein interdisziplinäres und hochkarätiges Programm.

unsplash / kendall ruth
Wirtschaftsgipfel

Wirtschaftsgipfel BW-EU on Tour

Mit der Premiere des neuen Formats „Wirtschaftsgipfel BW-EU on Tour“ bringt das Ministerium für Wirtschaft, Handwerk und Tourismus Baden-Württemberg seinen etablierten Dialog erstmals nach Stuttgart.

Die am Oberlauf der Donau gelegene Heuneburg
Tourismus

Tourismus Erfolgsfaktor im Land / Infrastrukturprogramm 2027 startet

Ab sofort können Städte und Gemeinden wieder Anträge auf Förderung ihrer geplanten touristischen Infrastrukturmaßnahmen im Rahmen des Tourismusinfrastrukturprogramms 2027 (TIP) stellen.

Regional Cup der IHK Rhein-Neckar
Start-up BW

Linq Photonics aus Heidelberg gewinnt den Regional Cup der IHK Rhein-Neckar

Zwei Rentner stehen mit ihren Fahrrädern am Bodensee und schauen auf den See.
Rentenreform

Wirtschaftsministerin fordert zügige Umsetzung der Vorschläge der Rentenkommission

Um Deutschlands Zukunftsfähigkeit zu sichern, seien jetzt Kompromissfähigkeit und Reformbereitschaft gefragt.

Virtuelle Visualisierung einer Glühbirne
Konjunkturprognose

Zumeldung zur aktuellen Konjunkturprognose des IAW und der Universität Hohenheim

Endlich wieder Wachstum im Land!

Eine Gruppe Menschen steht auf einer Wiese. Im Hintergrund ist ein Baum zu sehen. Vor der Gruppe stehen gelbe und blaue Buchstaben: BW und UK.
Brexit-Referendum

10 Jahre Brexit-Referendum

Wirtschaftsministerin fordert noch ambitioniertere EU-UK-Partnerschaft.

Ministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut
Zumeldung

Die Umsetzung der vereinbarten Arbeitszeitreform ist völlig unzureichend.

Die Ausnahme muss zur Regel werden, fordert Wirtschaftsministerin Hoffmeister-Kraut.

Heute Shuttle, morgen Lieferfahrzeug
U-Shift

Ein Fahrzeug für (fast) alle Fälle: U-Shift denkt Mobilität neu

Bei der Abschlussveranstaltung des Förderprojekts „U-Shift II“ zeigen die Projektpartner in Karlsruhe, wie die Mobilität der Zukunft aussehen kann, und sie geben Einblicke in ihre Forschungs- und Entwicklungsarbeit im Bereich Autonomes Fahren.

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut
Start-up BW

Zwei IW JUNIOR Schülerfirmen aus Baden-Württemberg gewinnen in Köln

Zwei Schülerfirmen aus Baden-Württemberg haben im IW JUNIOR Bundeswettbewerb in Köln am 16. Juni die Bronzemedaille sowie den Sonderpreis für das "Beste Pitch Deck" geholt.

Asien-Pazifik Summit 2026
Summit

Erster Asien-Pazifik Summit in Stuttgart

Leitthema: „Wie sichert Baden-Württemberg seine Wettbewerbsfähigkeit im Innovationswettlauf in der Asien-Pazifik-Region?“

Eine Lehrerin hängt ein Bild an einer Tafel auf. Im Hintergrund sind Schüler zu sehen.
Zumeldung

Ungenutztes Arbeitskräftepotenzial von Frauen

Wirtschaftsministerin Dr. Hoffmeister-Kraut unterstützt die Einschätzung von DIW-Chef Marcel Fratzscher, dass in der hohen Teilzeitquote von Frauen ein riesiges ungenutztes Arbeitskräftepotenzial liege. Dies sei auch in Baden-Württemberg der Fall.

Logo von Start up BW
Start-up BW

SquareNeo GmbH aus Karlsruhe gewinnt den Regional Cup Karlsruhe

Bühne frei für Innovation: SquareNeo GmbH aus Karlsruhe ge-winnt den Regional Cup Karlsruhe des „Start-up BW Elevator Pitch 2025/26“ und sichert sich das Ticket fürs Landesfinale.

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut
Regulierung

Wirtschaftsministerin: Wir regulieren an den Bürgerinnen und Bürgern vorbei

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut hat nach Gesprächen mit den CEOs führender Automobilhersteller und Zulieferer aus Baden-Württemberg vor den Folgen der aktuellen europäischen CO₂-Regulierung gewarnt.