Bundesverdienstkreuz

Rudolf Günter Rampf mit Bundesverdienstkreuz geehrt

Berechne Lesezeit
  • Teilen

Als öffentliche Anerkennung für seine langjährigen Verdienste um das Gemeinwohl und sein herausragendes ehrenamtliches Engagement hat Wirtschafts- und Arbeitsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut Rudolf Günter Rampf aus Grafenberg (Landkreis Reutlingen) das vom Bundespräsidenten verliehene Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland überreicht. In feierlichem Rahmen wurde Rampf am Dienstag (17. Oktober) in der historischen Kelter seines Wohnortes geehrt. Die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ist die höchste Anerkennung, die die Bundesrepublik für Verdienste um das Gemeinwohl ausspricht.

„Rudolf Günter Rampf steht mit dem von ihm begründeten Unternehmen nicht nur für eine schwäbische Industrie- und Erfolgsgeschichte. Als lokal verwurzelter Familienunternehmer steht er auch für großes soziales und kommunalpolitisches Engagement“, sagte die Wirtschaftsministerin in ihrer Laudatio.

Unternehmer wie Rampf, die exemplarisch für Erfolg und Gemeinsinn und damit auch für den Wohlstand Baden-Württembergs stünden, zeichneten sich aus als Global Player mit tiefer Heimatverbundenheit, durch Innovationsgeist und den Willen zur Technologieführerschaft. Noch viel mehr jedoch seien sie Vorbild durch ihre langfristige, generationenübergreifende Sichtweise, so die Ministerin. „Unternehmen wie das Ihre sind immer auch Werte- und Sinngemeinschaften. Sie stehen für einen festen Zusammenhalt im Unternehmen und stärken ihrerseits den Zusammenhalt der Gesellschaft – durch Fairness, Respekt, aber auch verantwortliches und nachhaltiges Handeln für die Umwelt und für die Gesellschaft“, betonte Hoffmeister-Kraut. Dieser Blick auf Umwelt und Gemeinschaft präge Rudolf Günter Rampfs seit Jahrzehnten andauernden Einsatz für seine Heimatgemeinde, für die er sich sowohl im Gemeinderat, als ehrenamtlich tätiger stellvertretender Bürgermeister, aber auch im Handels- und Gewerbeverein engagiere. Sein Rat sei vielfältig gefragt, viele Projekte seien von ihm mit auf den Weg gebracht und umgesetzt worden.

Rudolf Günter Rampfs wirke zudem auch als großzügiger Spender, auf dessen Unterstützung Kirchengemeinde, Sportvereine und andere Organisationen sich stets verlassen könnten. Vor allem die Jugendarbeit sei ihm ein Anliegen, das mit der Gründung der Rudolf-Rampf-Stiftung einen Höhepunkt erfahren habe.

Ministerin Hoffmeister-Kraut: „Diese besonderen und jahrelangen Verdienste von Rudolf Günter Rampf erfahren durch die Verleihung mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland heute eine angemessene Würdigung durch unser Gemeinwesen, das ihm zu großem Dank verpflichtet ist.“

Zur Person:
Rudolf Günter Rampf wurde 1944 in Kasten/Österreich geboren. Als Chemotechniker und Technischer Betriebswirt machte er sich 1980 selbstständig und gründete die Rampf Kunststoffsysteme GmbH. Unter dem Dach der Rampf Holding ist das Unternehmen heute mit rund 600 Mitarbeitern in Deutschland und international an verschiedenen Standorten tätig. Durchgängig seit seiner ersten Wahl im Jahr 1989 gehört Rampf dem Gemeinderat in Grafenberg an. Bis 2014 war er lange Jahre stellvertretender Bürgermeister. Ende der 1980er Jahre war Rampf Mitbegründer des Handels- und Gewerbevereins Grafenberg und seither dessen 1. Vorsitzender. Im Jahr 2001 gründete er die Rudolf-Rampf-Stiftung, die sich der Förderung der Jugendarbeit im sportlichen und musikalischen Bereich verschrieben hat. Rudolf Günter Rampf wurde im Jahr 2008 mit der Wirtschaftsmedaille des Landes Baden-Württemberg ausgezeichnet.

Weitere Meldungen

unsplash / Johannes Plenio
Wirtschaftsmedaille

Wirtschaftsmedaille des Landes für BeneVit-Gründer Kaspar Pfister

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut hat den Gründer und Inhaber der BeneVit Gruppe, Kaspar Pfister, mit der Wirtschaftsmedaille des Landes Baden-Württemberg ausgezeichnet.

Bei der Paneldiskussion „Wie viel Industriepolitik braucht Europa?“ in der Landesvertretung Baden-Württemberg hat sich die Wirtschaftsministerin dazu mit Anna Cavazzini, Estelle Göger, Freya Lemcke und Daniele Pontarollo
Industrial Accelerator Act (IAA)

Hoffmeister-Kraut fordert in Brüssel bessere Rahmenbedingungen für die Wirtschaft ein

Hoffmeister-Kraut fordert in Brüssel bessere Rahmenbedingungen für die Wirtschaft ein.

Eine Hand hält eine Glühbirne in die Höhe
Pharmastandort

Hoffmeister-Kraut: GKV-Reform darf Pharmastandort nicht schwächen

Hoffmeister-Kraut: GKV-Reform darf Pharmastandort nicht schwächen.

Logo von Start up BW
Start-up BW

Start-up BW Family Day: Land bringt Start-up Ökosystem zusammen

Rund 250 Multiplikatorinnen und Multiplikatoren diskutierten beim ersten Start-up BW Family Day über Finanzierung, Venture Clienting und die Zukunft des Start-up-Ökosystems in Baden-Württemberg.

Ein Mann und eine Frau geben sich in einem Meeting mit anderen die Hand
Förderung

Kümmerer-Programm wird bis 2028 fortgeführt

Das Ministerium für Wirtschaft, Handwerk und Tourismus verlängert das Förderprogramm „Integration durch Ausbildung – Perspektiven für Zugewanderte“ („Kümmerer-Programm“) für 2027 und 2028.

Ein Mann mit einer Schutzbrille zeigt auf eine Maschine. Neben ihm ein junger Mann ebenfalls mit einer Schutzbrille der darauf schaut.
Praktikumswochen

Berufe praxisnah erleben: Praktikumswochen starten am 12. Oktober

Vom 12. Oktober bis zum 6. November 2026 finden wieder die Praktikumswochen Baden-Württemberg statt.

Digital Hub Neckar-Alb
Förderung

500.000 Euro für Digitalisierung der Unternehmen

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut hat den Digital Hub Neckar-Alb in Reutlingen besucht und dabei einen Förderbescheid in Höhe von rund 500.000 Euro übergeben.

Verleihung Staatspreis Kunsthandwerk
Staatspreis

Staatspreise „Gestaltung Kunst Handwerk 2026“ verliehen

Meisterhafte Unikate und überraschende Ideen: Staatspreise „Gestaltung Kunst Handwerk 2026“ verliehen.

Besuch von EU-Generaldirektorin Kerstin Jorna
EU-Kommission

Baden-Württemberg im direkten Austausch mit der EU-Kommission

Industrie, KI und Wettbewerbsfähigkeit: Baden-Württemberg im direkten Austausch mit der EU-Kommission.

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut
Zumeldung

Hoffmeister-Kraut: Europa und Kanada müssen jetzt noch enger zusammenrücken

Ministerin Hoffmeister-Kraut äußert sich zum Vorstoß von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen für eine noch engere Anbindung Kanadas an die Europäische Union.

unsplash / kendall ruth
Pro Beruf

Praxisnahe Berufsorientierung von Jugendlichen für 2027 und 2028 gefördert

Das Ministerium für Wirtschaft, Handwerk und Tourismus Baden-Württemberg verlängert das Programm „ProBeruf“ für 2027 und 2028.

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut
Delegationsreise

Hoffmeister-Kraut stärkt Kooperation mit Polen

Sicherheit ist Wirtschaftspolitik: Hoffmeister-Kraut stärkt Kooperation mit Polen.

Virtuelle Visualisierung einer Glühbirne
Ausbildung

Unternehmen setzen auch in herausfordernden Zeiten auf berufliche Ausbildung

Zum Start des neuen Ausbildungsjahres am 1. September betonte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut die guten beruflichen Perspektiven, die eine Ausbildung eröffnen

Virtuelle Visualisierung einer Glühbirne
BW-Capital

BW-Capital investiert in HyImpulse

BW-Capital investiert in HyImpulse / Starkes Signal für den Raumfahrtstandort Baden-Württemberg.

Autos auf einem Parkplatz
Audi-Werk

Klares Bekenntnis zu Audi-Werk in Neckarsulm gefordert

Hoffmeister-Kraut fordert von Vorstand und Aufsichtsrat klares Bekenntnis zu Audi-Werk in Neckarsulm