Städtebauförderung

Rund 202 Millionen Euro Städtebaumittel für Städte und Gemeinden im Südwesten

Berechne Lesezeit
  • Teilen

Die Städte und Gemeinden in Baden-Württemberg erhalten im Jahr 2014 insgesamt 202 Millionen Euro für die städtebauliche Erneuerung. Finanz- und Wirtschaftsstaatssekretär Ingo Rust gab am 4. April 2014 das Stadterneuerungsprogramm 2014 bekannt.

Im Programmjahr 2014 werden insgesamt 332 Vorhaben gefördert, davon 83 neue Maßnahmen und 249 Aufstockungen für laufende Maßnahmen. 144,7 Millionen Euro sind Landes- und 57,3 Millionen Euro Bundesfinanzhilfen. Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die Gesamtmittel von 182,4 auf 202 Millionen Euro. Dabei stiegen die Bundesfinanzhilfen von 38,8 Millionen Euro im Jahr 2013 um 18,5 Millionen Euro. Die Landesmittel wurden durch den Übertrag von Mitteln aus Vorjahren von 124 Millionen Euro im Jahr 2013 um 20,7 Millionen Euro erhöht.

„Die Städtebauförderung ist unverändert das zentrale Infrastrukturprogramm für die Städte und Gemeinden im Südwesten. Sie sichert im großen Umfang Arbeitsplätze in Mittelstand und Handwerk und hilft Städten und Gemeinden, sich städtebaulich zu erneuern und zu entwickeln“, erklärte Rust. Wirtschaftswissenschaftliche Studien belegen regelmäßig, dass jeder Euro der Städtebauförderung bis zu acht Euro an öffentlichen und privaten Folgeinvestitionen auslösen könne. Demnach könnten Folgeinvestitionen in einer Gesamthöhe von bis zu 1,6 Milliarden Euro ausgelöst werden.

Der Staatssekretär begrüßte auch die Entscheidung der Bundesregierung, die Bundesfinanzhilfen für die Städtebauförderung spürbar zu erhöhen: „Die Erhöhung der Bundesmittel trägt unserer Forderung Rechnung, die Städtebauförderung entsprechend dem Bedarf zu stärken.“ Die Nachfrage nach Fördermitteln aus den Programmen der städtebaulichen Erneuerung war auch 2014 drei bis vier Mal so hoch wie das zur Verfügung stehende Bewilligungsvolumen.

Schwerpunkte der städtebaulichen Erneuerung
Ein zentraler Schwerpunkt für die städtebauliche Erneuerung ist die Sicherung und Aufwertung des Wohnungsbestandes sowie des Wohnumfeldes in Quartieren mit negativer Entwicklungsperspektive. Durch solche Maßnahmen kann der Wohnungsbestand sowohl baulich als auch energetisch auf den heutigen Stand gebracht werden.

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Neustrukturierung und Umnutzung von innerörtlichen Brachflächen für Wohnungsbau, Gewerbe und hochwertige Dienstleistungen. „Der Grundsatz Innen- vor Außenentwicklung wird gelebt: die Programme der Städtebauförderung sind unverzichtbar für die Flächensparbemühungen", betonte Staatssekretär Ingo Rust. Damit leistet die Städtebauförderung einen wichtigen Beitrag zur Reduzierung des Flächenverbrauchs in den Städten und Gemeinden.

Gestärkt werden soll auch die frühzeitige Einbindung der Bürgerinnen und Bürger bei der Erarbeitung von integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzepten die. „Wir wollen, dass die Maßnahmen ein Erfolg werden - dazu gehört ein starkes bürgerschaftliches und ehrenamtliches Engagement“, sagte Rust.

Die Bewilligungsbescheide stehen bei den Bund-Länder-Programmen noch unter dem Vorbehalt der endgültigen Mittelbereitstellung für die Bundesfinanzhilfen. Der Bundeshaushalt 2014 und die darauf aufbauende Verwaltungsvereinbarung-Städtebauförderung, die der Bund mit den 16 Bundesländern abschließt, werden erst im Laufe des Jahres nach den Haushaltsberatungen im Deutschen Bundestag endgültig verabschiedet.

Liste Städtebauförderungsprogramm 2014 (alphabetisch) (PDF)

Liste Städtebauförderungsprogramm 2014 (nach Kreisen sortiert) (PDF)

Hintergrundinformationen zum Städtebauförderungsprogramm 2014 (PDF)

Weitere Meldungen

Virtuelle Visualisierung einer Glühbirne
U-Shift

Ein Fahrzeug für (fast) alle Fälle: U-Shift denkt Mobilität neu

Bei der Abschlussveranstaltung des Förderprojekts „U-Shift II“ zeigen die Projektpartner in Karlsruhe, wie die Mobilität der Zukunft aussehen kann, und sie geben Einblicke in ihre Forschungs- und Entwicklungsarbeit im Bereich Autonomes Fahren.

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut
Start-up BW

Zwei IW JUNIOR Schülerfirmen aus Baden-Württemberg gewinnen in Köln

Zwei Schülerfirmen aus Baden-Württemberg haben im IW JUNIOR Bundeswettbewerb in Köln am 16. Juni die Bronzemedaille sowie den Sonderpreis für das "Beste Pitch Deck" geholt.

Asien-Pazifik Summit 2026
Summit

Erster Asien-Pazifik Summit in Stuttgart

Leitthema: „Wie sichert Baden-Württemberg seine Wettbewerbsfähigkeit im Innovationswettlauf in der Asien-Pazifik-Region?“

Eine Lehrerin hängt ein Bild an einer Tafel auf. Im Hintergrund sind Schüler zu sehen.
Zumeldung

Ungenutztes Arbeitskräftepotenzial von Frauen

Wirtschaftsministerin Dr. Hoffmeister-Kraut unterstützt die Einschätzung von DIW-Chef Marcel Fratzscher, dass in der hohen Teilzeitquote von Frauen ein riesiges ungenutztes Arbeitskräftepotenzial liege. Dies sei auch in Baden-Württemberg der Fall.

Logo von Start up BW
Start-up BW

SquareNeo GmbH aus Karlsruhe gewinnt den Regional Cup Karlsruhe

Bühne frei für Innovation: SquareNeo GmbH aus Karlsruhe ge-winnt den Regional Cup Karlsruhe des „Start-up BW Elevator Pitch 2025/26“ und sichert sich das Ticket fürs Landesfinale.

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut
Regulierung

Wirtschaftsministerin: Wir regulieren an den Bürgerinnen und Bürgern vorbei

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut hat nach Gesprächen mit den CEOs führender Automobilhersteller und Zulieferer aus Baden-Württemberg vor den Folgen der aktuellen europäischen CO₂-Regulierung gewarnt.

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut
ILA

Baden-Württemberg setzt auf ILA ein deutliches Zeichen für Innovation und Technologie

Starker Auftritt in Berlin: Baden-Württemberg setzt auf ILA ein deutliches Zeichen für Innovation und Technologie .

Logo von Start up BW
Start-up BW

Neue Kandidaten für Gründungsprogramm Start-up BW Pre-Seed

Starthilfe für junge Unternehmen: Neue Kandidaten für Gründungsprogramm Start-up BW Pre-Seed.

Copyright: © facts and fiction / Stefan Schilling Fotografie
Ausstellung

Kreislaufwirtschaft zum Anfassen: Expo-Ausstellung aus Osaka kommt nach Stuttgart

Wie kann nachhaltiges Wirtschaften konkret aussehen? Antworten darauf gibt eine Wanderausstellung mit Exponaten aus dem Deutschen Pavillon der Expo 2025 in Osaka.

Portraitbilder Ministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut
Pharmaindustrie

Pharmaindustrie: Investitionen wandern ab – Deutschland muss gegensteuern

Die Ankündigungen von Boehringer Ingelheim und Eli Lilly, geplante Investitionen in Deutschland in erheblichem Umfang nicht zu realisieren, sind ein deutliches Warnsignal für den Pharmastandort Deutschland.

Virtuelle Visualisierung einer Glühbirne
Medieninformation

Mannheim-Stadt beteiligt sich am bundesweiten Pilotprojekt „Schneller Gründen"

Finanzamt Mannheim-Stadt beteiligt sich am bundesweiten Pilotprojekt „Schneller Gründen“

Sieger Regional Cup Südlicher Oberrhein
Start-up BW

AugRep GmbH aus Freiburg gewinnt den Regional Cup Südlicher Oberrhein

Bühne frei für Innovation: AugRep GmbH aus Freiburg gewinnt den Regional Cup Südlicher Oberrhein des „Start-up BW Elevator Pitch 2025/26“ und sichert sich das Ticket fürs Landesfinale.

Regional Cup Ludwigsburg - Sieger
Start-up BW

Camperr gewinnt den Regional Cup Ludwigsburg des „Start-up BW Elevator Pitch 2025/26“

Bühne frei für Innovation: Camperr gewinnt den Regional Cup Ludwigsburg des „Start-up BW Elevator Pitch 2025/26“ und sichert sich das Ticket fürs Landesfinale.

Sieger Regional Cup IP2INVEST
Start-up BW

OSORA medical aus Ulm gewinnt den Regional Cup IP2INVEST

Bühne frei für Innovation: OSORA medical aus Ulm gewinnt den Regional Cup IP2INVEST des „Start-up BW Elevator Pitch 2025/26“ und sichert sich das Ticket fürs Landesfinale.

Elevator Pitch Region Heilbronn-Franken
Start-up BW

Elevator Pitch Region Heilbronn-Franken

Bühne frei für Innovation: Nils Krumm aus Heilbronn gewinnt den Elevator Pitch Region Heilbronn-Franken des „Start-up BW Elevator Pitch 2025/26“ und sichert sich das Ticket fürs Landesfinale.