Vermögen und Bau

Wettbewerb um Besucherzentrum für Nationalpark Schwarzwald entschieden

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Das Preisgericht hat über die in einem Wettbewerb eingereichten Vorschläge für ein neues Besucher- und Informationszentrum für den Nationalpark Schwarzwald entschieden.

Das Ergebnis des Architektenwettbewerbs wurde am Freitag (13. Februar 2015) vom Ministerium für Finanzen und Wirtschaft, vom Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz sowie vom Nationalpark Schwarzwald vorgestellt. „Mit der Entscheidung für das Projekt erhält der Nationalpark Schwarzwald ein neues Besucher- und Informationszentrum als zentrale Anlaufstelle für alle Besucherinnen und Besucher. Wir schaffen eine bauliche Grundlage für das neue und moderne Besucher- und Informationszentrum“, sagte Finanz- und Wirtschaftsminister Schmid.

Nach intensiven Beratungen hat sich das hochkarätig besetzte Preisgericht ein-stimmig für den Entwurf des interdisziplinären Planerteams Sturm + Wartzeck GmbH, Dipperz (Architektur), schlaich bergermann und Partner ­ sbp gmbh, Stuttgart (Tragwerksplanung), EWT Ingenieure GmbH, Grebenhain (Technische Gebäudeausrüstung), landschaftsarchitektur gmbh, Bonn (Landschaftsarchitektur), ausgesprochen.

Gewürdigt wurde insbesondere der innovative Entwurfansatz, der einen sensib-len Umgang mit der Landschaft, eine intelligente Gebäudeorganisation, ein hocheffizientes Tragwerk und eine nachhaltige Gebäudetechnik zu einem Gan-zen fügt. Von besonderer Bedeutung ist die durchgängige und materialgerechte Verwendung des Baustoffes Holz. Auf diese Weise gelingt es den Verfassern, eine spezifische und eigenständige Antwort auf die komplexen Anforderungen der Planungsaufgabe zu geben.

„Eine Spur wilder – das bedeutet auch, dass sich Natur und Wildnis in der Architektur des Besucher- und Infozentrums widerspiegeln sollen. Der Siegerentwurf passt deshalb hervorragend zum Nationalpark Schwarzwald. Das Besucherzentrum wird die zentrale Anlaufstelle für Nationalpark-Besucherinnen und -Besucher aus Nah und Fern – zur Information, zum Austausch und zum Erleben“, sagte Naturschutzminister Alexander Bonde.

„Wir freuen uns über die heute getroffene Entscheidung und sind gespannt auf die Zusammenarbeit mit dem Planungsteam“, betonte Dr. Wolfgang Schlund, ei-ner der beiden Leiter des Nationalparks. „Das Besucherzentrum wird ein beson-deres Highlight im Nationalpark. Es wird der Hauptanlaufpunkt für unsere Gäste sein. Neben Informationen für den Aufenthalt im Nationalpark ist auch eine große Ausstellung geplant, mit der wir an das Thema Wildnis heranführen möchten. Wir wollen vor allem, dass sich die Besucherinnen und Besucher bei uns wohl fühlen. Eine kleine Gastronomie und ein Shop runden das Angebot ab.“

Hintergrundinformationen:

Es ist vorgesehen, dass am Ruhestein, der Passhöhe an der Schwarzwaldhochstraße auf etwa 900 Meter Höhe, ein Besucher- und Informationszentrum mit den Schwerpunkten Umweltbildung, Besucherinformation und Besucherlenkung entstehen soll.

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