Kreisbereisung

Wirtschaftsministerin besucht Landkreis Waldshut

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Ministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut (Bild: © Martin Stollberg)

Wirtschafts- und Arbeitsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut hat ihre regelmäßigen Kreisbereisungen im Land heute (2. Oktober) mit einem Besuch im Landkreis Waldshut fortgesetzt. Stationen der Ministerin waren Stühlingen, Waldshut-Tiengen, Albbruck und Weilheim-Bannholz. „Die Menschen und die Unternehmen im Land sorgen mit ihrem Einsatz und ihrer Arbeit täglich dafür, dass Baden-Württemberg führende Wirtschafts- und Innovationsregion in Europa ist. Das Land soll innovativ, wirtschaftsstark und lebenswert bleiben. Ich möchte vor Ort mit den Menschen diskutieren, wie wir das am besten schaffen“, sagte Hoffmeister-Kraut.

Den Auftakt im Programm der Ministerin bildete der Besuch bei der Firma Sto SE & Co. KGaA in Stühlingen. Das Unternehmen, das sich heute noch im Besitz der Gründerfamilie befindet, stellt über 1000 verschiedene Produkten und Systeme, u.a. zur Beschichtung und Dämmung, her. „Die Firma steht mit einer eigenen Entwicklungsabteilung exemplarisch für die hohe Innovationskraft und mit ihrer Stiftung zur Förderung junger Menschen in ihrer Ausbildung auch für das große soziale Engagement der baden-württembergischen Unternehmen. Investitionen in Forschung und Entwicklung sowie die Sicherung des Fachkräftenachwuchses sind von enormer Bedeutung für die wirtschaftliche Stärke des Landes. Beide Themenfelder haben in meinem Haus höchste Priorität“, versicherte die Ministerin.

Den Besuch im Landkreis Waldshut nutzte Hoffmeister-Kraut auch zu einem Besuch bei den Gewerblichen Schulen in Waldshut, um sich ein Bild von der beruflichen Ausbildungssituation zu machen. „Der Bedarf der Südwestwirtschaft an beruflich qualifizierten Fachkräften ist groß. Die enge Zusammenarbeit der Schule mit der Bildungsakademie der Handwerkskammer Konstanz ist vorbildlich. Davon profitieren die Auszubildenden und das regionale Handwerk gleichermaßen“, betonte die Ministerin. Bei einem Rundgang konnte sie sich einen Eindruck von dem zum Schuljahr 2018/2019 neu eingerichteten Berufsschulzweig im Bereich Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik verschaffen. „Das Engagement und die Investitionen des Landkreises Waldshut in die berufliche Aus- und Weiterbildung leisten einen wichtigen Beitrag für die Ausbildung der Fachkräfte von morgen. Mit unseren Programmen zur Förderung der überbetrieblichen Berufsausbildungslehrgänge und Berufsbildungsstätten unterstützt das Land nach Kräften bei dieser wichtigen Aufgabe.“

Am Nachmittag führte die Kreisbereisung weiter zur Morath GmbH nach Albbruck. Das familiengeführte Unternehmen für Bohr- und Ankertechnik ist mittlerweile mit 55 Beschäftigten in über 20 Ländern aktiv. „Präzision, Zuverlässigkeit und die Bereitschaft, Neues zu wagen – das sind die Merkmale unserer überwiegend familiengeführten mittelständischen Maschinenbauindustrie als wesentliche Säule unseres Innovationslandes. Es gilt, die Digitalisierung und Industrie 4.0 als Chance zu nutzen, um unseren Wohlstand und Arbeitsplätze langfristig zu sichern“, so Hoffmeister-Kraut. „Mit unseren vielfältigen Programmen wie den Regionalen Digital Hubs, der Digitalisierungsprämie, den Lernfabriken 4.0 sowie dem Aktions- und Forschungsprogramm KI für den Mittelstand unterstützen wir vor allem kleine und mittlere Unternehmen auf ihrem Weg ins digitale Zeitalter.“

Als letzte Station der Kreisbereisung besuchte die Ministerin das international tätige Holzbauunternehmen Amann mit Sitz in Weilheim. Wichtiges Thema war der Fachkräftemangel und die Zukunft des Handwerks. „Das Handwerk bietet gute Beschäftigungs- und Entwicklungsperspektiven und ist damit in der Fläche des Landes attraktiv für qualifizierte Fachkräfte“, sagte Hoffmeister-Kraut. „Das Wirtschaftsministerium engagiert sich auf vielfältige Weise, um die Wettbewerbsfähigkeit des Handwerks zu stärken, Fachkräftenachwuchs zu fördern und die berufliche Weiterbildung zu stärken. Wir müssen noch stärker den Fokus darauf richten, die Attraktivität der beruflichen Ausbildung zu steigern. Von unseren branchenübergreifenden Werbemaßnahmen, wie zum Beispiel im Rahmen unserer Ausbildungskampagne ‚gut-ausgebildet.de‘, profitieren auch das Handwerk und die Bauwirtschaft.“

Thema am heutigen Tag waren auch die Herausforderungen und Chancen durch die Grenzlage und das derzeit in Abstimmung befindliche Rahmenabkommen zwischen der EU und der Schweiz. „Für Baden-Württemberg besteht ein klares Interesse an dem Abkommen, da es eine tragfähige Basis für weiterhin erfolgreiche Wirtschaftsbeziehungen mit der Schweiz darstellt“, betonte die Ministerin. „Die Schweiz ist nicht nur einer unserer wichtigsten Handelspartner, sondern zugleich Betätigungsfeld insbesondere für unsere grenznahen Handwerks- und Dienstleistungsbetriebe. Deshalb mache ich mich weiterhin für das Abkommen stark.“

Zu den wertvollen Eindrücken, die sie bei ihren Kreisbereisungen sammle, sagte Hoffmeister-Kraut: „Durch Besuche, Dialog und Zuhören vor Ort kann die Politik wichtige Informationen und Impulse erhalten, um die Rahmenbedingungen für Baden-Württemberg richtig zu gestalten. Meine Kreisbereisungen bieten dafür vielfältige und gute Möglichkeiten“.

Bilder der Kreisbereisung finden Sie hier

Weitere Meldungen

Virtuelle Visualisierung einer Glühbirne
Medieninformation

Mannheim-Stadt beteiligt sich am bundesweiten Pilotprojekt „Schneller Gründen"

Finanzamt Mannheim-Stadt beteiligt sich am bundesweiten Pilotprojekt „Schneller Gründen“

Sieger Regional Cup Südlicher Oberrhein
Start-up BW

AugRep GmbH aus Freiburg gewinnt den Regional Cup Südlicher Oberrhein

Bühne frei für Innovation: AugRep GmbH aus Freiburg gewinnt den Regional Cup Südlicher Oberrhein des „Start-up BW Elevator Pitch 2025/26“ und sichert sich das Ticket fürs Landesfinale.

Regional Cup Ludwigsburg - Sieger
Start-up BW

Camperr gewinnt den Regional Cup Ludwigsburg des „Start-up BW Elevator Pitch 2025/26“

Bühne frei für Innovation: Camperr gewinnt den Regional Cup Ludwigsburg des „Start-up BW Elevator Pitch 2025/26“ und sichert sich das Ticket fürs Landesfinale.

Sieger Regional Cup IP2INVEST
Start-up BW

OSORA medical aus Ulm gewinnt den Regional Cup IP2INVEST

Bühne frei für Innovation: OSORA medical aus Ulm gewinnt den Regional Cup IP2INVEST des „Start-up BW Elevator Pitch 2025/26“ und sichert sich das Ticket fürs Landesfinale.

Elevator Pitch Region Heilbronn-Franken
Start-up BW

Elevator Pitch Region Heilbronn-Franken

Bühne frei für Innovation: Nils Krumm aus Heilbronn gewinnt den Elevator Pitch Region Heilbronn-Franken des „Start-up BW Elevator Pitch 2025/26“ und sichert sich das Ticket fürs Landesfinale.

IW Junior Landeswettbewerb - Gemeinschaftsladen
Start-up BW

IW JUNIOR Landeswettbewerb Baden-Württemberg

Schülerfirmen „WonderBall“ und „Dorfgemeinschaftsladen“ gewinnen den IW JUNIOR Landeswettbewerb Baden-Württemberg.

Quelle: unsplash / dylan-gillis
Überbetriebliche Ausbildung

13 Millionen Euro für die überbetriebliche Berufsausbildung

Land unterstützt kleine und mittlere Betriebe mit 13 Millionen Euro für die überbetriebliche Berufsausbildung

Virtuelle Visualisierung einer Glühbirne
Förderung

Land stärkt digitale Innovationszentren

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus fördert für drei Jahre die beiden European Digital Innovation Hubs (EDIHs) in Baden-Württemberg mit jeweils 720.000 Euro.

Bescheidübergabe am 6. Mai 2026
Förderung

Digital Hubs Bodensee und Region Bruchsal gefördert

Rund 6 Millionen Euro für Digitalisierung in der Fläche: Digital Hubs Bodensee und Region Bruchsal erhalten jeweils rund 500.000 Euro Förderung.

Bescheidübergabe am 6. Mai 2026
Förderung

Land fördert kommunale Innovationsinfrastrukturen mit rund 9,4 Millionen Euro

Das Wirtschaftsministerium hat im Rahmen des Förderaufrufs „Stärkung Regionaler Innovationssysteme (RIS) durch Ausbau und Modernisierung kommunaler Innovationsinfrastrukturen“ elf Vorhaben zur Förderung bewilligt.

Zwei Männer arbeiten in einer Bäckerei. Einer lacht dem anderen zu, während er mit den Händen Backwaren bearbeitet. Im Hintergrund ist die Backstube zu sehen.
Tag der Arbeit

Ministerin Hoffmeister-Kraut: Arbeit ist Basis für Wohlstand und Zusammenhalt

Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, betont zum internationalen Tag der Arbeit am 1. Mai die Bedeutung von Arbeit, gesellschaftlichem Zusammenhalt und sozialer Marktwirtschaft.

Regional Cup Bodensee-Oberschwaben
Start-up BW

Regional Cup Bodensee-Oberschwaben des „Start-up BW Eleva-tor Pitch 2025/26“

Bühne frei für Innovation: Moritz Gloger und Nico Haas aus Uhldingen-Mühlhofen gewinnen den Regional Cup Bodensee-Oberschwaben des „Start-up BW Elevator Pitch 2025/26“ und sichern sich das Ticket fürs Landesfinale.

Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut
Arbeitsmarktzahlen

Die übliche Frühjahrsbelebung auf dem Arbeitsmarkt bleibt aus

Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, äußert sich anlässlich der Veröffentlichung der neuesten Arbeitsmarktzahlen.

Mensch und Roboter begrüßen sich, indem Sie die Knöchel aneinanderdrücken.
Förderung

Rund zwei Millionen Euro für Innovationen in KI und Robotik

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus fördert das „Reallabor für rechtskonforme KI und Robotik am KI-Fortschrittszentrum“ bis Februar 2028 mit rund zwei Millionen Euro.

unsplash / kendall ruth
familyNET 4.0

familyNET 4.0: Wettbewerb für moderne Unternehmenskultur geht in die achte Runde

Am 27. April startet der Wettbewerb „familyNET 4.0 – Der Wettbewerb für eine moderne Unternehmenskultur“ in die achte Runde.