Europa

Wirtschaftsministerin bringt sich in Debatte um die Weiterentwicklung der Wirtschafts- und Währungsunion und die Zukunft der EU-Strukturförderung ein

Berechne Lesezeit
  • Teilen

„Als wirtschaftlich erfolgreiches Land in der Mitte Europas hat Baden-Württemberg eine besondere Verantwortung. Deshalb bringt sich das Wirtschaftsministerium aktiv in die Debatte um die Zukunft der Wirtschafts- und Währungsunion ein. Wir wollen eine EU, in der Wettbewerbsfähigkeit und Innovation im Mittelpunkt stehen. Falsche Anreize wie eine EU-Einlagensicherung oder eine EU-Arbeitslosenrückversicherung müssen vermieden werden. Ich freue mich, dass sich auf unsere Initiative hin der Wirtschaftsausschuss des Bundesrats heute nahezu einstimmig entsprechend positioniert hat“, erklärte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut am am 7. September 2017 in Stuttgart.

„Es ist gut, wenn wir uns als deutsche Länder frühzeitig und konstruktiv in die Diskussion einschalten. Wir brauchen eine sinnvolle Weiterentwicklung der Wirtschafts- und Währungsunion für einen dauerhaft stabilen Euro. In ihrem Reflexionspapier hat die Kommission verschiedene Optionen und Ideen zusammengefasst. Nun gilt es, die Weichen in die richtige Richtung zu stellen. Dabei dürfen die Mitgliedstaaten nicht aus ihrer Verantwortung für die Einhaltung der Regeln des Stabilitätspaktes entlassen werden. Haftung und Risiko müssen weiterhin eine Einheit bilden, Anreize für unsolides Haushalten vermieden werden“, so Hoffmeister-Kraut im Nachgang zur Sitzung des Wirtschaftsausschusses des Bundesrates, in der ein Antrag des Wirtschaftsministeriums Baden-Württemberg zum Reflexionspapier der Kommission zur Vertiefung der Wirtschafts- und Währungsunion eine breite Mehrheit gefunden hatte.

„Um Wettbewerbsfähigkeit und Innovation geht es auch bei der kommenden EU-Förderperiode ab 2021. Hier brauchen die Regionen ausreichende Spielräume, um eigene Innovationsstrategien umsetzen zu können. Zu starke Vorgaben seitens der Kommission wären da eher hinderlich. Die deutschen Länder als Betroffene müssen sich frühzeitig zu Wort melden, wenn es um die Ausrichtung der EU-Strukturpolitik nach 2021 geht. Ich freue mich, dass unser entsprechende Antrag eine Mehrheit im Wirtschaftsausschuss des Bundesrates gefunden hat und wir damit eine erste wichtige Positionierung ermöglichen“, betonte die Ministerin. Ein Antrag des Wirtschaftsministeriums zur Mitteilung der Kommission „Stärkung der Innovation in Europas Regionen“ war ebenfalls nahezu einstimmig von den Ländern im Wirtschaftsausschuss unterstützt worden.

Weitere Meldungen

unsplash / Johannes Plenio
Digital Hub

Digital Hub Region Stuttgart mit 500.000 Euro gefördert

Der neu zusammengeschlossene Digital Hub Region Stuttgart wurde feierlich durch Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut in Böblingen eröffnet.

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut
Futoromundo

Wirtschaftsministerium treibt interdisziplinäre Innovationen voran

Das Ministerium für Wirtschaft, Handwerk und Tourismus präsentiert auf der FUTUROMUNDO CROSS INNOVATION CONFERENCE + FESTIVAL mit CYBERLÄND ein interdisziplinäres und hochkarätiges Programm.

unsplash / kendall ruth
Wirtschaftsgipfel

Wirtschaftsgipfel BW-EU on Tour

Mit der Premiere des neuen Formats „Wirtschaftsgipfel BW-EU on Tour“ bringt das Ministerium für Wirtschaft, Handwerk und Tourismus Baden-Württemberg seinen etablierten Dialog erstmals nach Stuttgart.

Die am Oberlauf der Donau gelegene Heuneburg
Tourismus

Tourismus Erfolgsfaktor im Land / Infrastrukturprogramm 2027 startet

Ab sofort können Städte und Gemeinden wieder Anträge auf Förderung ihrer geplanten touristischen Infrastrukturmaßnahmen im Rahmen des Tourismusinfrastrukturprogramms 2027 (TIP) stellen.

Regional Cup der IHK Rhein-Neckar
Start-up BW

Linq Photonics aus Heidelberg gewinnt den Regional Cup der IHK Rhein-Neckar

Zwei Rentner stehen mit ihren Fahrrädern am Bodensee und schauen auf den See.
Rentenreform

Wirtschaftsministerin fordert zügige Umsetzung der Vorschläge der Rentenkommission

Um Deutschlands Zukunftsfähigkeit zu sichern, seien jetzt Kompromissfähigkeit und Reformbereitschaft gefragt.

Virtuelle Visualisierung einer Glühbirne
Konjunkturprognose

Zumeldung zur aktuellen Konjunkturprognose des IAW und der Universität Hohenheim

Endlich wieder Wachstum im Land!

Eine Gruppe Menschen steht auf einer Wiese. Im Hintergrund ist ein Baum zu sehen. Vor der Gruppe stehen gelbe und blaue Buchstaben: BW und UK.
Brexit-Referendum

10 Jahre Brexit-Referendum

Wirtschaftsministerin fordert noch ambitioniertere EU-UK-Partnerschaft.

Ministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut
Zumeldung

Die Umsetzung der vereinbarten Arbeitszeitreform ist völlig unzureichend.

Die Ausnahme muss zur Regel werden, fordert Wirtschaftsministerin Hoffmeister-Kraut.

Heute Shuttle, morgen Lieferfahrzeug
U-Shift

Ein Fahrzeug für (fast) alle Fälle: U-Shift denkt Mobilität neu

Bei der Abschlussveranstaltung des Förderprojekts „U-Shift II“ zeigen die Projektpartner in Karlsruhe, wie die Mobilität der Zukunft aussehen kann, und sie geben Einblicke in ihre Forschungs- und Entwicklungsarbeit im Bereich Autonomes Fahren.

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut
Start-up BW

Zwei IW JUNIOR Schülerfirmen aus Baden-Württemberg gewinnen in Köln

Zwei Schülerfirmen aus Baden-Württemberg haben im IW JUNIOR Bundeswettbewerb in Köln am 16. Juni die Bronzemedaille sowie den Sonderpreis für das "Beste Pitch Deck" geholt.

Asien-Pazifik Summit 2026
Summit

Erster Asien-Pazifik Summit in Stuttgart

Leitthema: „Wie sichert Baden-Württemberg seine Wettbewerbsfähigkeit im Innovationswettlauf in der Asien-Pazifik-Region?“

Eine Lehrerin hängt ein Bild an einer Tafel auf. Im Hintergrund sind Schüler zu sehen.
Zumeldung

Ungenutztes Arbeitskräftepotenzial von Frauen

Wirtschaftsministerin Dr. Hoffmeister-Kraut unterstützt die Einschätzung von DIW-Chef Marcel Fratzscher, dass in der hohen Teilzeitquote von Frauen ein riesiges ungenutztes Arbeitskräftepotenzial liege. Dies sei auch in Baden-Württemberg der Fall.

Logo von Start up BW
Start-up BW

SquareNeo GmbH aus Karlsruhe gewinnt den Regional Cup Karlsruhe

Bühne frei für Innovation: SquareNeo GmbH aus Karlsruhe ge-winnt den Regional Cup Karlsruhe des „Start-up BW Elevator Pitch 2025/26“ und sichert sich das Ticket fürs Landesfinale.

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut
Regulierung

Wirtschaftsministerin: Wir regulieren an den Bürgerinnen und Bürgern vorbei

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut hat nach Gesprächen mit den CEOs führender Automobilhersteller und Zulieferer aus Baden-Württemberg vor den Folgen der aktuellen europäischen CO₂-Regulierung gewarnt.