Kreisbereisung

Wirtschaftsministerin startet Reihe von Kreisbereisungen - erster Besuch führt in den Rems-Murr-Kreis

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Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut besuchte am 1. Februar 2017 im Rahmen einer Kreisbereisung verschiedene Unternehmen und Institutionen im Rems-Murr-Kreis.

Nach ihrer Sommerreise im letzten Jahr, die sie an vier Tagen durch alle vier Regierungsbezirke des Landes führte, startet Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut wie angekündigt regelmäßige Kreisbereisungen im Land. Die erste führt sie am 1. Februar 2017 in den Rems-Murr-Kreis.

„Baden-Württemberg ist Innovationsregion Nr. 1 in Europa. Ich möchte mir von den unterschiedlichen Wirtschaftsstrukturen, die Baden-Württemberg fruchtbar prägen, und gleichzeitig von den Lösungsansätzen für drängende Zukunftsthemen wie zum Beispiel Fachkräftesicherung, Wohnungsbau oder Digitalisierung ein umfassendes Bild machen und diese Herausforderungen und Chancen im engen Dialog mit den Menschen im Land diskutieren“, betonte Hoffmeister-Kraut.

Baden-Württemberg zeichne sich durch die lebenswerte und kreative Unterschiedlichkeit seiner Regionen aus: einerseits der ländliche Raum mit seiner Dichte an familiengeführten mittelständischen Unternehmen und Weltmarktführern, andererseits große Metropolregionen mit interessanten Start-up-Firmen und namhaften wirtschaftsnahen Forschungseinrichtungen. Die Politik könne nur durch eigene Anschauung und das Zuhören vor Ort die Eindrücke sammeln, die zum Setzen richtiger Rahmenbedingungen notwendig seien. Ihr Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau sei für große Zukunftsthemen verantwortlich, die in den kommenden Jahren für den Wohlstand und die Wettbewerbsfähigkeit, aber auch den sozialen Frieden Baden-Württembergs entscheidend seien, so die Ministerin.

So sei es für das Innovationsland Baden-Württemberg zum Beispiel „von zentraler Bedeutung, die Chance der Digitalisierung zu nutzen, um unsere Spitzenstellung weiter auszubauen und langfristig zu sichern“, sagte Hoffmeister-Kraut. Insbesondere müsse auch der Mittelstand stärker an das Thema Wirtschaft 4.0 herangeführt werden, um dessen Stellung als starker Wirtschaftsfaktor im Land in Zukunft zu sichern. „Das Thema Digitalisierung weckt gleichwohl auch Ängste, die wir ernst nehmen müssen. Diesen Ängsten möchte ich begegnen - im direkten Gespräch mit Arbeitnehmern und Arbeitgebern.“

Die Landesregierung habe sich zum Ziel gesetzt, den Südwesten Deutschlands zum weltweiten Technologieführer bei intelligenten, ressourcensparenden und klimaschonenden Technologien zu machen. Den Rahmen dafür bildeten außer besten Bedingungen für die Wirtschaft und Forschung des Landes die Städte und Gemeinden, die in ihrer historisch gewachsenen Struktur und ihrer Vielfalt Heimat und Lebensqualität bieten. Diese gelte es zu bewahren und weiterzuentwickeln. Ziel der Landesregierung sei es daher auch, für ein innovatives und nachhaltiges Baden-Württemberg Wirtschaft, Stadtentwicklung, Wohnen, Mobilität und die Infrastrukturen der Daseinsvorsorge zusammenzudenken. „Die Kreisbereisungen bieten hierfür vielfältige Möglichkeiten“, so die Ministerin.

Die nächsten Kreisbereisungen finden am 16. März im Landkreis Freudenstadt und am 27. April im Schwarzwald-Baar-Kreis statt.

Programm der Kreisbereisung im Rems-Murr-Kreis (PDF)

Zur Mediathek - Fotogalerie von der Kreisbereisung

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