Wirtschaftsministerium fördert „DIGIHUB Südbaden“ mit knapp 1,0 Million Euro

Wirtschaftsministerium fördert „DIGIHUB Südbaden“ mit knapp 1,0 Million Euro

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Wirtschaftsstaatssekretärin Katrin Schütz (M.) übergibt den Förderbescheid (Bild: © Michael Bamberger, Freiburg)

Mit einem Zuschuss des Wirtschaftsministeriums in Höhe von knapp 1,0 Million Euro startet das Projekt „DIGIHUB Südbaden“ als einer von zehn regionalen Digital Hubs in Baden-Württemberg ab sofort. Wirtschaftsstaatssekretärin Katrin Schütz übergab den Förderbescheid in Freiburg.

„Unser klarer Anspruch ist es, dass Baden-Württemberg auch im digitalisierten Zeitalter führender Innovations- und Wirtschaftsstandort bleibt. Das funktioniert jedoch nur, wenn auch unsere kleinen und mittleren Unternehmen hier nicht den Anschluss verlieren. Mit dem Digital Hub unterstützen wir gezielt gerade diese Unternehmen bei digitalen Innovationen und bringen damit die Digitalisierung in der Region insgesamt voran“, sagte Schütz.

 

Ökosystem für digitale Innovationen schaffen

Der DIGIHUB Südbaden hat sich zum Ziel gesetzt, insbesondere kleine und mittlere Unternehmen bei der Umsetzung zukunftsfähiger Lösungen in der digitalen Transformation zu begleiten. Das Leistungsportfolio des Hubs ist eine Mischform aus Informations-, Service-, Beratungs-, Transfer- und Umsetzungsangeboten, das seine Wirkung in Verbindung mit einer attraktiven Infrastruktur aus Co-Working-Spaces und praxisnahen Showrooms (z.B. "smart-digital factory") an mehreren Standorten in der Region entfalten wird. Neben Freiburg stehen den Unternehmen etwa auch in Breisach, Offenburg und Lörrach verschiedene Unterstützungsangebote zur Verfügung. Hier sollen unterschiedlichste Kompetenzen, Disziplinen, Ideen, Technologien und Kreativität aufeinandertreffen können und auf diese Weise digitale Innovationen gefördert werden. Schließlich bietet die Zusammenarbeit von bestehenden Unternehmen, Start-ups und Forschungsakteuren im Zuge der Digitalisierung großes Potential für die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle.

 

Zuschnitt auf regionale Bedürfnisse

Das Projekt „DIGIHUB Südbaden“ war bereits im Februar 2018 beim „Digitalgipfel 2018 – Wirtschaft 4.0 BW“ als einer der zehn regionalen Digital Hubs vorgestellt worden, die vom Wirtschaftsministerium gefördert werden sollen. Auf Basis des in der zweiten Stufe eingereichten Förderantrags erfolgte jetzt die Bewilligung des Vorhabens. An dem Hub-Konsortium sind neben dem Projektpartner Oberrhein – Gesellschaft für Projektentwicklung mbH u.a. die Handwerkskammer Freiburg, die Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, die Hochschule Offenburg, die Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH & Co. KG, die bwcon GmbH, die MSC Technologies Systems GmbH und die Wirtschaftsregion Südwest GmbH beteiligt.

„Mit den regionalen Digital Hubs entstehen überall im Land Unterstützungsangebote für kleine und mittlere Unternehmen, die auf die regionalen Bedürfnisse zugeschnitten sind“, so Schütz. „Im Austausch mit den anderen regionalen Digital Hubs bieten sich darüber hinaus enorme Chancen, voneinander zu lernen. So können die regionalen Ökosysteme für digitale Innovationen Strahlkraft für das ganze Land entwickeln. Mit den regionalen Digital Hubs wollen wir in Baden-Württemberg ein schlagkräftiges Netzwerk etablieren, von dem alle profitieren“, so die Staatssekretärin weiter.

 

Die landesweite Digitalisierungsstrategie

Die Digitalisierung ist ein zentraler Arbeitsschwerpunkt der Landesregierung: Rund eine Milliarde Euro werden in dieser Legislaturperiode in die Digitalisierung investiert, rund die Hälfte davon in den Ausbau der digitalen Infrastruktur.
Alle Vorhaben werden unter dem Dach des Digitalisierungsministeriums koordiniert und gebündelt. Mit „digital@bw“ wurde im Sommer 2017 die erste landesweite und ressortübergreifende Digitalisierungsstrategie vorgestellt. Dazu werden rund 70 ganz konkrete Projekte mit einem Volumen von 265 Millionen Euro umgesetzt, um Baden-Württemberg als Leitregion des digitalen Wandels in Europa zu verankern.

Schwerpunkte von „digital@bw“ sind die Bereiche Intelligente Mobilität der Zukunft, digitale Start-Ups, Wirtschaft 4.0, Bildung und Weiterbildung in Zeiten der Digitalisierung, digitale Gesundheitsanwendungen sowie digitale Zukunftskom-munen und Verwaltung 4.0. Dazu kommen die Querschnittsbereiche Forschung, Entwicklung und Innovation, Nachhaltigkeit und Energiewende, Datensicherheit, Datenschutz und Verbraucherschutz.

Weitere Informationen auf unserem Portal Wirtschaft Digital.

Bild: Michael Bamberger, Freiburg

 

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