Arbeitsmarktzahlen

Zumeldung Arbeitsmarktzahlen

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„Die positive Entwicklung des Arbeitsmarktes setzt sich trotz der abgeschwächten Wachstumserwartungen und Handelsstreitigkeiten auch im März 2019 fort. Das ist eine sehr erfreuliche Nachricht für die Menschen in Baden-Württemberg. Außerdem bleibt die Stellennachfrage der Wirtschaft ungebrochen“, erklärte Wirtschafts- und Arbeitsministerin Dr. Hoffmeister-Kraut anlässlich der Veröffentlichung der aktuellen Arbeitsmarktzahlen in Stuttgart.

Im März 2019 waren in Baden-Württemberg mit 193.063 Arbeitslosen 7.650 Personen bzw. 3,8 Prozent weniger arbeitslos gemeldet als vor einem Jahr. Der Rückgang der Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Februar 2019 blieb mit knapp 3.600 hinter der jahreszeitlich üblichen Entwicklung zurück. Die Arbeitslosenquote verringerte sich binnen Jahresfrist von 3,3 Prozent auf 3,1 Prozent.

„Angesichts der neuen Arbeitsmarktzahlen gibt es keinen Anlass pessimistisch zu sein. Der überraschende Anstieg des Ifo-Index zeigt, dass wir mit Zuversicht auf Konjunktur und Arbeitsmarkt blicken können. Auch das Forschungsinstitut der Bundesagentur für Arbeit rechnet weiterhin damit, dass die Arbeitslosigkeit weiter zurückgeht und die Beschäftigung im Jahr 2019 weiter zunimmt“, so die Ministerin weiter.

Vor allem für Frauen sieht die Ministerin ein positives Umfeld für den Einstieg oder Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt. Die Arbeitslosenquote von Frauen lag im März mit 2,9 Prozent deutlich unter der Arbeitslosenquote insgesamt mit 3,1 Prozent. „Angesichts der weiterhin hohen Arbeitskräftenachfrage muss es uns gelingen, mehr Frauen für den Arbeitsmarkt zu gewinnen. Die Arbeitsmarktsituation könnte kaum besser sein“, sagte Hoffmeister-Kraut.

Aktuell sind 49,3 Prozent der weiblichen Wohnbevölkerung in Baden-Württemberg erwerbstätig. Damit liegt die Erwerbsquote von Frauen deutlich hinter jener der Männer mit 58,0 Prozent. Würde die Erwerbsquote von Frauen auf das Niveau der Männer ansteigen, könnten 475.000 Frauen zusätzlich dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen. „Damit stellen Frauen ein wichtiges Potenzial für die Fachkräftesicherung unserer Betriebe dar“, betonte die Ministerin.

Durch die Förderung des Wirtschaftsministeriums biete das Landesprogramm Kontaktstellen Frau und Beruf zahlreiche Beratungseinrichtungen in den verschieden Regionen Baden-Württembergs: „Unsere Kontaktstellen leisten einen wichtigen Beitrag zur gleichberechtigten Teilhabe von Frauen am Erwerbsleben, zur Vereinbarkeit von Familie und Erwerbstätigkeit und dazu, das große Fachkräftepotenzial von Frauen zu erschließen“, hob die Ministerin hervor.

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