Künstliche Intelligenz

Zweiter Teilbescheid für Innovation Park Artificial Intelligence in Heilbronn übergeben

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Wirtschaftsministerin Dr. Hoffmeister-Kraut übergibt einen Förderscheck in Heilbronn

Einen Förderbescheid von rund 526.000 Euro für die zweite Teilmaßnahme des Innovation Park Artificial Intelligence (Ipai) übergab Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, heute (5. Oktober) an CEO Moritz Gräter. Die Förderung zielt auf die Entstehung von KI-Reallaboren ab. Sie entstehen am ersten Standort des Ipai in Heilbronn, im innenstadtnahen Zukunftspark Wohlgelegen, der im ersten Halbjahr 2024 bezogen werden soll.

„In diesen schwierigen Zeiten kann KI der neue Produktivitätsbooster für unsere Wirtschaft werden. Insbesondere unsere hochinnovativen Start-ups sowie kleinen und mittleren Unternehmen werden mit den Reallaboren einen Ort für das Testen ihrer KI-Lösungen in realen Umgebungen finden und damit zur Marktreife führen“, sagte die Wirtschaftsministerin anlässlich der Förderbescheidübergabe.

Auf mehr als 400 Quadratmetern entsteht mit einer Förderung des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus im Gebäude W11 des Ipai in Heilbronn ein hochwertig und flexibel geplanter Ort für die Erforschung und Entwicklung von KI-Lösungen. Mit der Einbindung der Reallabore in die Ipai-Community wird ein Raum für Austausch, Kooperation und die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen, wirtschaftsnahen Forschungseinrichtungen und Hochschulen entstehen. Diese Partnerschaften werden das Ipai-Ökosystem weiter stärken und dazu beitragen, dass Baden-Württemberg seine Kompetenzen in der Schlüsseltechnologie KI ausbaut und zu einem führenden Standort für KI wird. Für die Unternehmen in Baden-Württemberg zählen hohe Einstiegskosten und Probleme bei der Datenbeschaffung zu den größten Einstiegshemmnissen bei KI. Durch die Bereitstellung der Reallabore werden die Einstiegskosten der Unternehmen, insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen und Start-ups, reduziert und Unternehmen haben die Möglichkeit, Daten in einer realen Umgebung zu sammeln und zur Entwicklung neuer KI-Lösungen zu nutzen. Im ebenfalls in Gebäude W11 untergebrachten und vom Wirtschaftsministerium im Rahmen des Ipai geförderten Besucherzentrums können sich Fachpublikum und Laien über die Zukunftstechnologie KI und das entstehende KI-Ökosystem in Heilbronn informieren.

Moritz Gräter betonte: „Die Förderung der Reallabore und die Fertigstellung unseres ersten Gebäudes im Zukunftspark Wohlgelegen markieren einen bedeutenden Meilenstein für Ipai. Wir erweitern damit nicht nur unsere Räumlichkeiten erheblich, sondern schaffen auch die Grundlage für eine systematische und ambitionierte Befähigung unserer Wirtschaft im Ipai."

Hintergrundinformationen zum Innovation Park Artificial Intelligence (Ipai)

Als Ergebnis eines europaweiten, transparenten und diskriminierungsfreien Wettbewerbsverfahrens zur Standortauswahl, das am 3. Dezember 2020 gestartet wurde, hatte der Ministerrat des Landes Baden-Württemberg am 27. Juli 2021 entschieden, den Innovation Park Artificial Intelligence (Ipai) Baden-Württemberg in Heilbronn zu realisieren. Im Ipai soll das relevanteste Ökosystem für anwendungsorientierte KI in Europa aufgebaut werden. Hier kommen Unternehmen, Start-ups, angewandte Forschung und Wissenschaft, aktuelle und zukünftige Talente, Investoren sowie Akteure der öffentlichen Hand zusammen, um synergiegetrieben an KI-basierten Softwareprodukten und -lösungen zu arbeiten und so die Wertschöpfung im Bereich KI zu steigern. Das Ökosystem Ipai bietet sowohl die Möglichkeit, sich zu vernetzen, weiterzubilden und zu informieren als auch modernste Infrastruktur als Basis für Innovationen zu nutzen. Für die Realisierung des Projekts hat der Landtag des Landes Baden-Württemberg bis zu 50 Millionen Euro bereitgestellt. Der Wettbewerbsbeitrag der Stadt Heilbronn, der Stadtsiedlung Heilbronn GmbH sowie der Dieter Schwarz Stiftung setzte sich im Wettbewerb durch. Der Ipai wird nach den Erwartungen der Landesregierung private und öffentliche KI-Investitionen in Milliardenhöhe auslösen.

Die Förderung des Ipai durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg wird schrittweise über Anträge für Teilmaßnahmen bewilligt. Ein erster Teilbescheid für die Errichtung eines Besucherzentrums am Standort Wohlgelegen in Höhe von rund 5,4 Millionen Euro wurde dem Ipai am 21. Dezember 2022 überreicht. Weitere Projektbestandteile des Ipai werden unter anderem ein Start-up Innovation Center, ein Schulungszentrum, verschiedene Reallabore sowie ein Daten- und Rechenzentrum sein.

Weitere Informationen finden Sie unter https://ip.ai/ (Ipai-Webseite) und www.innovationspark-ki-bw.de (Webseite des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg).

Weitere Meldungen

DEHOGA Cup
Start-up BW

Kleinblatt GmbH aus Stuttgart gewinnt den DEHOGA CUP

Bühne frei für Innovation: Kleinblatt GmbH aus Stuttgart gewinnt den DEHOGA CUP des „Start-up BW Elevator Pitch 2025/26“ und sichert sich das Ticket für das Landesfinale.

Unterzeichnung Letters of Intent
Absichtserklärung

Absichtserklärung zur wirtschaftlichen Zusammenarbeit unterzeichnet

Wirtschaftsministerium und die ukrainische Region Lwiw unterzeichnen Absichtserklärung zur Intensivierung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit.

Förderung

25 Millionen für Digitales Innovationszentrum am Universitätsklinikum Freiburg

Die Landesregierung fördert auf Vorschlag des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus den Aufbau einer diagnostischen und therapeutischen Forschungs- und Entwicklungseinheit im Digitalen Innovationszentrum (DIGIZ) am Uniklinikum Freiburg.

Virtueller Datenfluss im Web
Förderung

4,2 Millionen Euro für Quantentechnologie-Demonstratoren

Das Land fördert die Entwicklung von Demonstratoren in der Quantensensorik und -kommunikation. Die Einsatzmöglichkeiten reichen von der Krebsdiagnostik über die Navigation ohne Satellitensignale bis hin zur Materialprüfung auf dem Bau.

Wirtschaftsministerin Dr, Nicole Hoffmeister-Kraut (Zweite von rechts) überreicht Adolf Klek (Mitte) die Staufermedaille des Landes Baden-Württemberg.
Auszeichnung

Adolf Klek mit Staufermedaille geehrt

Für seine herausragenden Verdienste als Heimatkundler, Kirchenmusiker und Michaelsbruder hat Adolf Klek die Staufermedaille des Landes Baden-Württemberg erhalten.

Außenwirtschaft

Baden-Württembergs Wirtschaftsrepräsentanz in Japan neu besetzt und gestärkt

Das Wirtschaftsministerium hat die Wirtschaftsrepräsentanz des Landes in Japan neu besetzt und personell verstärkt. Dr. Lucas Witoslawski und Victor Arnhold stehen baden-württembergischen Unternehmen künftig als Türöffner zur Verfügung.

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut
Ausbildung

Duale Ausbildungsvorbereitung erhöht Chance auf berufliche Karriere

Hoffmeister-Kraut: Duale Ausbildungsvorbereitung erhöht Chance auf berufliche Karriere.

Mensch und Roboter begrüßen sich, indem Sie die Knöchel aneinanderdrücken.
Förderung

Testfeld Urbane Robotik: Baden-Württemberg bringt Innovation in die Stadt

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus fördert die Aufbauphase des Testfeldes Urbane Robotik am FZI Forschungszentrum Informatik in Karlsruhe mit rund einer Million Euro bis Mitte 2027.

Fahne des Landes Baden-Württemberg
Mittelstandsförderungsgesetz

Neufassung des Mittelstandsförderungsgesetzes beschlossen

Neufassung des Mittelstandsförderungsgesetzes beschlossen – Starkes Bekenntnis zum Mittelstand in Baden-Württemberg.

Glühbirne
Förderung

Wirtschaftsministerium fördert Deutsches Handwerksinstitut e.V. mit 240.000 Euro

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus beteiligt sich an der Grundfinanzierung des Deutschen Handwerksinstituts e.V. (DHI) im Jahr 2026 mit 240.281 Euro.

Ein Mann und eine Frau geben sich in einem Meeting mit anderen die Hand
Fachkräftesicherung

Regionalprogramm Fachkräftesicherung bis 2027 verlängert

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg fördert auch in den Jahren 2026 und 2027 Veranstaltungen und Aktivitäten der regionalen Fachkräfteallianzen des Landes und stellt dafür 400.000 Euro zur Verfügung.

Mensch und Roboter begrüßen sich, indem Sie die Knöchel aneinanderdrücken.
Innovation

Millionen-Impuls für mehr Wettbewerbsfähigkeit

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg fördert das neue „Zentrum für industrienahe Dienstleistungen“ mit rund 1,6 Millionen Euro in 2026.

Logo der Staatspreise „Gestaltung Kunst Handwerk 2026“
Wettbewerb

Staatspreise „Gestaltung Kunst Handwerk 2026“ zu vergeben

Das Land Baden-Württemberg vergibt die Staatspreise „Gestaltung Kunst Handwerk 2026“ in diesem Jahr gemeinsam mit der oberschwäbischen Stadt Bad Schussenried. Ab Montag, 2. Februar 2026 läuft die Bewerbungsfrist.

Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut
Arbeitsmarkt

Gesamtzahl der Arbeitslosen steigt auf höchsten Wert seit 2007

Ministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut äußert sich zur Veröffentlichung der neuesten Arbeitsmarktzahlen.

Bundestag

Wirtschaftsministerin im Deutschen Bundestag

Wirtschaftsministerin kritisiert im Deutschen Bundestag Verzögerungen bei Mercosur-Abkommen und fordert vorzeitige Anwendung.