Wettbewerb Elevator Pitch BW

MoveLight Energy gewinnt mit innovativem LED-Leuchtmittel für Straßenlaternen den ersten Preis

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Eine Fahrstuhlfahrt Zeit für junge Geschäftsideen: In nur drei Minuten mussten Jungunternehmen, Gründerinnen und Gründer am 11. Mai 2016 beim Elevator Pitch im Haus der Wirtschaft in Heilbronn die Fachjury und rund 100 Zuhörer von ihrer Geschäftsidee überzeugen.

Der „Regional Cup Heilbronn-Franken“ wurden vom Ministerium für Finanzen und Wirtschaft zusammen mit der IHK Heilbronn-Franken, der Handwerkskammer Heilbronn-Franken und der Hochschule Heilbronn veranstaltet. Das Preisgeld der Wettbewerbsreihe wird von der L-Bank gesponsert.

Den ersten Preis und damit 500 Euro hat die Geschäftsidee MoveLight Energy aus Heilbronn gewonnen. Die Gewinner dürfen ihre Idee außerdem beim Landesfinale am 17. Juni in Stuttgart präsentieren. MoveLight Energy hat ein Kompaktmodul entwickelt, das jede Straßenlaterne mit einem effizienten Leuchtmittel und einer bedarfsgerechten Lichtsteuerung ausstattet. Das MoveLight-System besteht aus einem Universaladapter, einem effizienten Leuchtmittel sowie einem Bewegungsmelder. Es  soll Städten und Gemeinden dabei helfen, die Kosten für das Beleuchtungsnetz zu senken. Durch die Umrüstung der bestehenden Straßenbeleuchtung auf das MoveLight-System sollen die Kommunen bis zu 80 Prozent der Energiekosten einsparen können. Das Team besteht aus Jonas Martin und Tobias Möß.

De zweite Platz (300 Euro) ging an die Geschäftidee Cross Connected HoloDeck aus Bad Mergentheim/Karlsruhe. Mithilfe von Virtual-Reality-Brillen und Datenhandschuhen sowie der passenden Software haben Unternehmen die Möglichkeit, ihre Produkte standortübergreifend und gleichzeitig mit mehreren Personen interaktiv zu erleben. In der Fertigungs- und Wartungsplanung können so Arbeitsprozesse optimiert und bis in das ERP-System automatisiert dokumentiert werden. Das spart sowohl wertvolle Zeit für theoretische Planungen als auch Ressourcen für teure Prototypen. Mehrere Stakeholder können die Arbeitsprozesse zusammen erleben und optimieren. Durch Zuschaltung mehrerer Standorte können global agierende Teams problemlos am selben virtuellen Produkt oder Prozess gleichzeitig arbeiten. Das Team besteht aus  Andreas Rüdenauer, Julien Kipp, Yana Rüdenauer, Matthias Rüdenauer und Plamen Peykov.

Gewinner des dritten Platzes (200 Euro) ist die Geschäftsidee SmartCart aus Heilbronn. SmartCart ist eine App für das Einkaufen im Supermarkt, die dem Kunden helfen soll, auf Anhieb jedes Produkt in jedem teilnehmenden Lebensmittelgeschäft zu finden. In der App wird zunächst eine Einkaufsliste erstellt. SmartCart sortiert die Produkte und zeigt dem Kunden im Geschäft den kürzesten Weg zum nächsten Produkt an. Mit Hilfe einer Cloud kann die Liste von jedem Mitbenutzer aktualisiert werden. Das Team besteht aus Cedric Sommer und Sebastian Britzke.

Zum Publikumsliebling haben die Zuschauer die Geschäftsidee Tischlein wechsel Dich aus Stuttgart gewählt. Das Team bekommt so noch einmal die Gelegenheit, sich für das Landesfinale 2016 zu qualifizieren. Tischlein wechsel Dich ist eines der ersten deutschen stationären Pop-Up Restaurants. Dort werden alle zwei Wochen das Menü sowie die komplette Karte geändert. Im Mittelpunkt stehen junge Köche wie Foodtruck-Besitzer, Food-Blogger, Gastronomen oder Hobby-Küchenchefs. Das Essen wird frisch und direkt vor den Augen der Gäste zubereitet, um die größtmögliche Nähe zur aktuellen Küchencrew zu bieten. Das Team besteht aus Denny Herok, Ann-Marie Wagner und Julia Kolbeck.

Insgesamt hatten folgende Bewerber die Gelegenheit beim Regional Cup die Jury auf kreative Art und Weise zu begeistern:

1.    Aufräumcoach
2.    Cross Connected HoloDeck
3.    Die Pausenbecker
4.    Dormaca
5.    Foodolution
6.    MoveLight Energy
7.    SmartCart
8.    Tischlein wechsel Dich     
9.    V!MØ
10.    YourWine

Die Teams wurden von der Jury anhand der Kriterien Präsentation (Rhetorik/ Persönlichkeit, Inhalt des Vortrags, zeitlicher Rahmen) und Geschäftsmodell (Konzeption/Geschäftsmodell, Kundennutzen/Marktrelevanz, Skalierbarkeit) bewertet. Die Zusammensetzung der Jury ist bei den regionalen Wettbewerben unterschiedlich.

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