Förderung

Wirtschaftsministerium fördert Verbundprojekt zur Herstellung kostengünstiger Satelliten

Berechne Lesezeit
  • Teilen

„Die Raumfahrtbranche hat wesentliche Bedeutung für das Innovationsland Baden-Württemberg. 40 Prozent aller Beschäftigten in der deutschen Raumfahrtindustrie arbeiten in Baden-Württemberg. Wir haben damit als Standort der Luft- und Raumfahrtindustrie vor allem in den Bereichen Forschung- und Entwicklung, aber auch für Zulieferunternehmen aus Hightech-Branchen eine bedeutende Position Deswegen fördert das Land das Gemeinschaftsprojekt IRAS zur Herstellung kostengünstiger Satelliten mit drei Millionen Euro“, sagte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut am 17. März 2017 anlässlich der Kick-Off-Veranstaltung zum Projekt beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. in Stuttgart.

Unternehmen aus Baden-Württemberg sind wesentlich am Bau anspruchsvoller Satelliten beteiligt. In dem Projekt IRAS - Integrated Research Platform for Affordable Satellites erforschen das Institut für Bauweisen und Strukturtechnologie im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt DLR, das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA sowie das Institut für Raumfahrtsysteme der Universität Stuttgart gemeinsam Industrie 4.0-Methoden für das Design, die Qualitätssicherung und die Produktion. Satelliten übernehmen immer mehr Aufgaben: Sie unterstützen das Monitoring von Umweltschäden und ermöglichen die Verfügbarkeit eines schnellen Internetzugangs an jedem Ort der Welt. Neueste Pläne in den USA zielen auf den Aufbau eines erdumspannenden Netzes aus bis zu 1000 Satelliten im All. Der wirtschaftliche Betrieb solcher Satellitennetzwerke hängt wesentlich von der Bereitstellung kostengünstiger Satelliten ab. In dem Projekt IRAS soll dies durch die Anwendung flexibler Produktionstechnologien wie etwa die additive Fertigung (3D-Druck) und eine weitgehende digitale Vernetzung der Entwicklungs- und Produktionspartner nach Industrie 4.0-Prinzipien unterstützt werden.

„Das Projekt ist ein Baustein in der Strategie des Wirtschaftsministeriums, die im Maschinenbau, in der Automobilindustrie und der IKT-Branche entwickelten Industrie 4.0-Methoden auf weitere Branchen auszudehnen. Außerdem tragen wir dazu bei, dass die baden-württembergischen Raumfahrtunternehmen fit für den Wettbewerb sind. Durch die Zusammenführung der besonderen Kompetenzen der drei beteiligten Institute stärken wir die Leistungsfähigkeit unserer HighTech-Branche“, sagte Hoffmeister-Kraut.

Der Raumfahrtcluster in Baden-Württemberg
Mit weltbekannten Unternehmen für den Bau von Satelliten und anspruchsvollen Subsystemen ist Baden-Württemberg einer der führenden Raumfahrtstandorte. In Friedrichshafen werden z.B. Satelliten für Erdbeobachtungssysteme und wissenschaftliche Missionen gebaut. Ein wesentlicher Teil des Clusters besteht aus kleinen und mittleren Unternehmen, die Komponenten und Subsysteme in höchster Qualität herstellen. Die Unternehmen werden von einem sehr guten Ausbildungs- und Forschungsumfeld unterstützt, zu dem die DLR-Standorte in Stuttgart und Lampoldshausen sowie die Fakultät für Luft- und Raumfahrt der Universität Stuttgart zählen. Gut sechzig Prozent aller deutschen Absolventinnen und Absolventen mit der Spezialisierung Raumfahrt werden in Stuttgart ausgebildet.

Weitere Meldungen

Virtuelle Visualisierung einer Glühbirne
EU-Donaurraumstrategie

Europäische KI-Netzwerke stärken die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen

Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Wirtschaft aus dem gesamten Donauraum treffen sich heute (3. Juli) in Ulm, um über Digitalisierung, Künstliche Intelligenz (KI) und Cybersicherheit in Unternehmen zu diskutieren.

Wirtschaftsministerkonferenz 2026
Wirtschaftsministerkonferenz

WMK 2026: Mit Wettbewerb und Innovationen den Wirtschaftsstandort Deutschland stärken

Die Wirtschaftsministerinnen und Wirtschaftsminister sowie Senatorinnen und Senatoren der Länder haben auf der Wirtschaftsministerkonferenz (WMK) in Baden-Württemberg ein klares Signal gesetzt.

Wirtschaftsministerkonferenz 2026 in Konstanz
Wirtschaftsministerkonferenz

Wirtschaftsminister der Länder tagen in Konstanz

Wirtschaftsminister der Länder tagen in Konstanz: Stärkung des Wirtschaftsstandorts Deutschland im Mittelpunkt.

Logo von Start up BW
Start-up BW

energieleser aus Stuttgart gewinnt den Regional Cup GROUND-BREAKERS

Bühne frei für Innovation: energieleser aus Stuttgart gewinnt den Regional Cup GROUNDBREAKERS Region Stuttgart des „Start-up BW Elevator Pitch 2025/26“ und sichert sich das Ticket fürs Landesfinale.

Bescheidübergabe Digitalisierungszentrum Ulm | Alb-Donau | Biberach | Neu-Ulm
Förderung

Digitalisierungszentrum mit rund 500.000 Euro gefördert

Digitalisierungszentrum Ulm | Alb-Donau | Biberach | Neu-Ulm mit rund 500.000 Euro gefördert

Futuromundo 2026
Start-up BW

Schülerteam „Cover Curtains“ siegt beim Landesfinale „Start-up BW Young Talents“

Schülerteam „Cover Curtains“ aus Weil der Stadt siegt beim Landesfinale „Start-up BW Young Talents“ im Rahmen der FUTUROMUNDO.

Digital Hub Stuttgart
Digital Hub

Digital Hub Region Stuttgart mit 500.000 Euro gefördert

Der neu zusammengeschlossene Digital Hub Region Stuttgart wurde feierlich durch Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut in Böblingen eröffnet.

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut
Futoromundo

Wirtschaftsministerium treibt interdisziplinäre Innovationen voran

Das Ministerium für Wirtschaft, Handwerk und Tourismus präsentiert auf der FUTUROMUNDO CROSS INNOVATION CONFERENCE + FESTIVAL mit CYBERLÄND ein interdisziplinäres und hochkarätiges Programm.

unsplash / kendall ruth
Wirtschaftsgipfel

Wirtschaftsgipfel BW-EU on Tour

Mit der Premiere des neuen Formats „Wirtschaftsgipfel BW-EU on Tour“ bringt das Ministerium für Wirtschaft, Handwerk und Tourismus Baden-Württemberg seinen etablierten Dialog erstmals nach Stuttgart.

Die am Oberlauf der Donau gelegene Heuneburg
Tourismus

Tourismus Erfolgsfaktor im Land / Infrastrukturprogramm 2027 startet

Ab sofort können Städte und Gemeinden wieder Anträge auf Förderung ihrer geplanten touristischen Infrastrukturmaßnahmen im Rahmen des Tourismusinfrastrukturprogramms 2027 (TIP) stellen.

Regional Cup der IHK Rhein-Neckar
Start-up BW

Linq Photonics aus Heidelberg gewinnt den Regional Cup der IHK Rhein-Neckar

Zwei Rentner stehen mit ihren Fahrrädern am Bodensee und schauen auf den See.
Rentenreform

Wirtschaftsministerin fordert zügige Umsetzung der Vorschläge der Rentenkommission

Um Deutschlands Zukunftsfähigkeit zu sichern, seien jetzt Kompromissfähigkeit und Reformbereitschaft gefragt.

Virtuelle Visualisierung einer Glühbirne
Konjunkturprognose

Zumeldung zur aktuellen Konjunkturprognose des IAW und der Universität Hohenheim

Endlich wieder Wachstum im Land!

Eine Gruppe Menschen steht auf einer Wiese. Im Hintergrund ist ein Baum zu sehen. Vor der Gruppe stehen gelbe und blaue Buchstaben: BW und UK.
Brexit-Referendum

10 Jahre Brexit-Referendum

Wirtschaftsministerin fordert noch ambitioniertere EU-UK-Partnerschaft.

Ministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut
Zumeldung

Die Umsetzung der vereinbarten Arbeitszeitreform ist völlig unzureichend.

Die Ausnahme muss zur Regel werden, fordert Wirtschaftsministerin Hoffmeister-Kraut.