Automobilwirtschaft

Erstes German-African Automotive Forum in Stuttgart

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Staatssekretärin Katrin Schütz

Anlässlich des ersten German-African Automotive Forums lädt Wirtschaftsstaatssekretärin Katrin Schütz zum Abendempfang ins Haus der Wirtschaft ein.

„Ich bin überwältigt von der Vielzahl der hochrangigen afrikanischen und deutschen Gäste. Afrika ist ein Zukunftsmarkt und die Automobilbranche steht klar im Fokus bei der deutsch-afrikanischen Zusammenarbeit. Ich freue mich, dass dieses Thema auf so großes Interesse stößt. Der heutige Abend ist eine tolle Möglichkeit, die Chancen der Zusammenarbeit zwischen Afrika und Deutschland im Bereich der Automobilindustrie auszuloten“, so Schütz. Unter den Gästen war unter anderem auch der ghanaische Bundesminister Alan Kyerematen. 

Das erste German-African Automotive Forum des Afrika-Vereins der deutschen Wirtschaft findet heute bei der Robert Bosch GmbH in Stuttgart statt. Das Forum steht unter Schirmherrschaft des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg und wird von Entscheidungsträgern aus Wirtschaft und Politik besucht, die sich intensiv mit der afrikanischen Automobilwirtschaft befassen. Dass Stuttgart als erster Standort für das Forum gewählt wurde, sei eine besondere Ehre: „Das Herz der deutschen Automobilindustrie schlägt in Baden-Württemberg. Wahrscheinlich gibt es nirgendwo auf der Welt auf so engem Raum ein größeres Know-how rund ums Fahrzeug als bei uns im Südwesten“, betonte die Wirtschaftsstaatssekretärin. Dabei steht Baden-Württemberg aktuell vor großen handelspolitischen Herausforderungen. „Die zunehmende Tendenz der Abschottung internationaler Märkte belastet unsere Unternehmen“, gibt Schütz zu bedenken. „Umso erfreulicher ist es, dass von unserem Nachbarkontinent Afrika positive Nachrichten kommen. Die Panafrikanische Freihandelszone (AfCFTA) zeigt deutlich den Wunsch nach wirtschaftlicher Integration.“

Auf dem afrikanischen Kontinent sind 54 Nationen und 1,2 Milliarden Menschen dabei, sich zu einem integrierten Wirtschaftsraum zusammenzuschließen – dem weltweit größten. Durch das 2019 unterzeichnete Freihandelsabkommen wird Afrika damit nicht nur als Absatzmarkt, sondern auch als Investitionsziel für deutsche und baden-württembergische Unternehmen immer interessanter. Es steigt die Kaufkraft der jungen und wachsenden Bevölkerung, und eine Mittelschicht entsteht. Auf der Grundlage einer 2018 von Herrn Professor Dr. von Carlowitz erstellten Studie wurden mit Südafrika, Nigeria, Äthiopien, Ghana und Kenia wirtschaftliche Fokusländer in Subsahara Afrika identifiziert. Die Automobilwirtschaft wurde dabei als eine wesentliche Fokusbranche herausgestellt. „Wir sehen vor allem Chancen für eine langfristige wirtschaftliche Kooperation. Es ist kein Zufall, dass der außenwirtschaftliche Fokus auf Bundes- wie auf Landesebene derzeit auf Afrika liegt“, so Schütz.

Das Wirtschaftsministerium hat seit 2018 drei Wirtschaftsdelegationsreisen auf dem afrikanischen Kontinent durchgeführt, zuletzt im November 2019 unter Leitung von Frau Ministerin Hoffmeister-Kraut nach Südafrika und Äthiopien. Bereits bei dieser Reise stand neben dem Thema Umwelttechnik auch Automotive im Fokus.

Weitere Meldungen

Virtuelle Visualisierung einer Glühbirne
EU-Donaurraumstrategie

Europäische KI-Netzwerke stärken die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen

Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Wirtschaft aus dem gesamten Donauraum treffen sich heute (3. Juli) in Ulm, um über Digitalisierung, Künstliche Intelligenz (KI) und Cybersicherheit in Unternehmen zu diskutieren.

Wirtschaftsministerkonferenz 2026
Wirtschaftsministerkonferenz

WMK 2026: Mit Wettbewerb und Innovationen den Wirtschaftsstandort Deutschland stärken

Die Wirtschaftsministerinnen und Wirtschaftsminister sowie Senatorinnen und Senatoren der Länder haben auf der Wirtschaftsministerkonferenz (WMK) in Baden-Württemberg ein klares Signal gesetzt.

Wirtschaftsministerkonferenz 2026 in Konstanz
Wirtschaftsministerkonferenz

Wirtschaftsminister der Länder tagen in Konstanz

Wirtschaftsminister der Länder tagen in Konstanz: Stärkung des Wirtschaftsstandorts Deutschland im Mittelpunkt.

Logo von Start up BW
Start-up BW

energieleser aus Stuttgart gewinnt den Regional Cup GROUND-BREAKERS

Bühne frei für Innovation: energieleser aus Stuttgart gewinnt den Regional Cup GROUNDBREAKERS Region Stuttgart des „Start-up BW Elevator Pitch 2025/26“ und sichert sich das Ticket fürs Landesfinale.

Bescheidübergabe Digitalisierungszentrum Ulm | Alb-Donau | Biberach | Neu-Ulm
Förderung

Digitalisierungszentrum mit rund 500.000 Euro gefördert

Digitalisierungszentrum Ulm | Alb-Donau | Biberach | Neu-Ulm mit rund 500.000 Euro gefördert

Futuromundo 2026
Start-up BW

Schülerteam „Cover Curtains“ siegt beim Landesfinale „Start-up BW Young Talents“

Schülerteam „Cover Curtains“ aus Weil der Stadt siegt beim Landesfinale „Start-up BW Young Talents“ im Rahmen der FUTUROMUNDO.

Digital Hub Stuttgart
Digital Hub

Digital Hub Region Stuttgart mit 500.000 Euro gefördert

Der neu zusammengeschlossene Digital Hub Region Stuttgart wurde feierlich durch Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut in Böblingen eröffnet.

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut
Futoromundo

Wirtschaftsministerium treibt interdisziplinäre Innovationen voran

Das Ministerium für Wirtschaft, Handwerk und Tourismus präsentiert auf der FUTUROMUNDO CROSS INNOVATION CONFERENCE + FESTIVAL mit CYBERLÄND ein interdisziplinäres und hochkarätiges Programm.

unsplash / kendall ruth
Wirtschaftsgipfel

Wirtschaftsgipfel BW-EU on Tour

Mit der Premiere des neuen Formats „Wirtschaftsgipfel BW-EU on Tour“ bringt das Ministerium für Wirtschaft, Handwerk und Tourismus Baden-Württemberg seinen etablierten Dialog erstmals nach Stuttgart.

Die am Oberlauf der Donau gelegene Heuneburg
Tourismus

Tourismus Erfolgsfaktor im Land / Infrastrukturprogramm 2027 startet

Ab sofort können Städte und Gemeinden wieder Anträge auf Förderung ihrer geplanten touristischen Infrastrukturmaßnahmen im Rahmen des Tourismusinfrastrukturprogramms 2027 (TIP) stellen.

Regional Cup der IHK Rhein-Neckar
Start-up BW

Linq Photonics aus Heidelberg gewinnt den Regional Cup der IHK Rhein-Neckar

Zwei Rentner stehen mit ihren Fahrrädern am Bodensee und schauen auf den See.
Rentenreform

Wirtschaftsministerin fordert zügige Umsetzung der Vorschläge der Rentenkommission

Um Deutschlands Zukunftsfähigkeit zu sichern, seien jetzt Kompromissfähigkeit und Reformbereitschaft gefragt.

Virtuelle Visualisierung einer Glühbirne
Konjunkturprognose

Zumeldung zur aktuellen Konjunkturprognose des IAW und der Universität Hohenheim

Endlich wieder Wachstum im Land!

Eine Gruppe Menschen steht auf einer Wiese. Im Hintergrund ist ein Baum zu sehen. Vor der Gruppe stehen gelbe und blaue Buchstaben: BW und UK.
Brexit-Referendum

10 Jahre Brexit-Referendum

Wirtschaftsministerin fordert noch ambitioniertere EU-UK-Partnerschaft.

Ministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut
Zumeldung

Die Umsetzung der vereinbarten Arbeitszeitreform ist völlig unzureichend.

Die Ausnahme muss zur Regel werden, fordert Wirtschaftsministerin Hoffmeister-Kraut.