Förderung

Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau fördert Deutsche Institute für Textil- und Faserforschung in Denkendorf (DITF)

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut (2.v.r.) besucht die Deutschen Institute für Textil- und Faserforschung in Denkendorf. (Foto: DITF)

„Technische Textilien sind heute High-Tech-Produkte und werden überall vom Automobil bis hin zum Freizeitbereich eingesetzt. Unsere Unternehmen haben  diesen Strukturwandel erfolgreich gemeistert und die DITF haben dazu mit ihrer Forschungsarbeit einen wichtigen Beitrag geleistet. Die DITF sind auf dem besten Weg, Deutschlands führendes Institut im Bereich der Carbon- und Keramik-faserforschung zu werden. Dabei wollen wir diesen wichtigen Partner im Bereich der wirtschaftsnahen Forschung unterstützen“, sagte Ministerin Dr. Hoffmeister-Kraut bei der Förderbescheidübergabe in Höhe von 2,3 Millionen an die Deutschen Institute für Textil- und Faserforschung (DITF) in Denkendorf am 29. September 2016.

Mit der Förderung sollen zwei Geräte für den Bereich der Hochleistungsfaser-Forschung angeschafft werden. „Diese Investition kommt besonders den kleinen und mittleren Unternehmen im Land zugute, denn sie profitieren in großem Maße von den Forschungsergebnissen der Institute“, so die Ministerin.

Mit einem Teil der Förderung soll für das Teilinstitut für Textilchemie und Chemiefasern (ITCF) eine neue hochleistungsfähige Nassspinnanlage beschafft werden. Unter „Nassspinnen“ versteht man verschiedene Verfahren zur Herstellung von Chemiefasern.

Darüber hinaus soll das Teilinstitut für Textil- und Verfahrenstechnik (ITV) mit einer völlig neuartigen 3D-Jacquard-Webanlage ausgestattet werden. Damit können hochkomplexe 3D-Konstruktionen aus Hochleistungsfasern hergestellt werden. Das ITV wird so Gewebe produzieren können, die in vielen Zukunftsanwendungen des Leichtbaus wie z.B. in der Luft- und Raumfahrt, im Automobilbau, in der Bauindustrie oder im Maschinenbau eingesetzt werden.

„Eine leistungsfähige gerätetechnische Infrastruktur ist eine grundlegende Voraussetzung für einen schnellen und effektiven Technologietransfer bei den DITF. So wird auch der Weg für die Zusammenarbeit mit neuen industriellen Partnern geebnet“, sagte Hoffmeister-Kraut.

Weitere Informationen:
Da bei der Herstellung und Verarbeitung von Hochleistungsfasern in hohem Maße textiles Know-How gefragt ist, bieten die DTIF ideale Voraussetzungen für die Umsetzung dieser hochinnovativen Prozesse. Hochleistungsfasern werden überall dort eingesetzt, wo das Einsparen von Gewicht bei gleichzeitig höchster Belastung eine wichtige Rolle spielt.

Darüber hinaus sind die DITF das deutsche Kompetenzzentrum für alle textilen Fragestellungen. Zielgruppen der DITF sind schon lange nicht mehr nur Unternehmen der klassischen Textil- und Bekleidungsindustrie. Die Institute forschen auch in neuen textilen Anwendungsfeldern wie zum Beispiel in den Bereichen von innovativen Medizinprodukten auf textiler Basis oder der Umwelt-, Material- und Oberflächentechnik.

Weitere Meldungen

Gewinnerteam Regional Cup Tübingen
Start-up BW

ELASTheal aus Tübingen gewinnt den Regional Cup Tübingen

Bühne frei für Innovation: ELASTheal aus Tübingen gewinnt den Regional Cup Tübingen des „Start-up BW Elevator Pitch 2025/26“ und sichert sich das Ticket fürs Landesfinale.

Virtuelle Visualisierung einer Glühbirne
Förderung

Land fördert Technologiekooperation mit der Ukraine

Land fördert Technologiekooperation mit der Ukraine.

Europaflagge / ©Harald Richter
Förderung

Großes wirtschaftliches Potenzial: Land fördert 14 Prototypen für Zukunftstechnologie

Auch die zweite Runde der Prototypenförderung für innovative Technologien ist ein Erfolg: Aus 52 Anträgen von staatlichen Hochschulen und den wirtschaftsnahen außeruniversitären Forschungseinrichtungen wurden 14 Projekte bewilligt.

Bescheidübergabe am 31. März 2026
Förderung

Innovatives Verfahren für klimaneutrale Produktion gefördert

Vom Klimagas zum Rohstoff – Innovatives Verfahren für klimaneutrale Produktion in Baden-Württemberg mit rund 1,4 Millionen Euro gefördert.

Bescheidübergabe am 31. März 2026
Förderung

Land stärkt den Automotive-Standort im Rems-Murr-Kreis mit rund fünf Millionen Euro

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut übergabam 31. März einen symbolischen Förderscheck in Höhe von rund fünf Millionen Euro an das Unternehmen ZF LIFETEC.

unsplash / kendall ruth
Arbeitsmarkt

Arbeitsmarktzahlen: Verhaltene Frühjahrsbelebung am Arbeitsmarkt

Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, äußert sich anlässlich der Veröffentlichung der neuesten Arbeitsmarktzahlen.

Virtuelle Visualisierung einer Glühbirne
Chemieagenda 2045

Gemeinsames Länderschreiben zur Chemieagenda 2045

Gemeinsames Länderschreiben zur Chemieagenda 2045: Ergebnisse und dringender Handlungsbedarf

Regional Cup Böblingen - Elevator Pitch 2025/26
Start-up BW

Viktor Becker aus Geislingen an der Steige gewinnt den Regional Cup Böblingen

Bühne frei für Innovation: Viktor Becker aus Geislingen an der Steige gewinnt den Regional Cup Böblingen des „Start-up BW Elevator Pitch 2025/26“ und sichert sich das Ticket fürs Landesfinale.

Siegerehrung Start-up BW Elevator Pitch Vorentscheid Rems-Murr
Start-up BW

Fibryx GmbH aus Stuttgart-Vaihingen gewinnt Regional Cup „START-UP & GROW REMS-MURR“

Bühne frei für Innovation: Fibryx GmbH aus Stuttgart-Vaihingen gewinnt den Regional Cup „START-UP & GROW REMS-MURR“ des „Start-up BW Elevator Pitch 2025/26“ und sichert sich das Ticket fürs Landesfinale.

Logo von Start up BW
Start-up BW

EasZotic GmbH, Jakob und Elisabeth Tillery aus Horb gewinnen Regional Cup

Bühne frei für Innovation: EasZotic GmbH, Jakob und Elisabeth Tillery aus Horb sichern sich das Ticket für das Landesfinale.

Eine Hand hält eine Glühbirne in die Höhe
Förderung

Land fördert Miniatur-Batterien für die Medizintechnik mit rund acht Millionen Euro

Das Land Baden-Württemberg startet im März das Projekt „Medicell“.

Podiumsgespräch im Haus der Wirtschaft in Stuttgart
Mentorinnen-Programm

10 Jahre Empowerment - Mentorinnen-Programm startet in die Jubiläumsrunde

10 Jahre Empowerment – Mentorinnen-Programm für Migrantinnen startet in die Jubiläumsrunde

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut
Bundesrat

Wirtschaftsministerin lehnt erneute Verbote für Automobilbranche rundweg ab

Der Wirtschaftsausschuss des Bundesrates hat in seiner heutigen Sitzung (12. März) einem Antrag der Länder Bayern und Baden-Württemberg zugestimmt.

Start-up BW Local - Symbolbild
Start-up BW Local

Landeswettbewerb Start-up BW Local – jetzt als gründungsfreundliche Kommune bewerben

Baden-Württembergische Kommunen haben jetzt wieder die Möglichkeit, gründungsfreundliche Strukturen aufzubauen und damit am Landeswettbewerb „Start-up BW Local – gründungsfreundliche Kommune“ teilzunehmen.

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut
Zumeldung

Zumeldung zum Jahresbericht 2025 des Deutschen Patent- und Markenamts (DPMA)

Hoffmeister-Kraut äußert sich zum Jahresbericht 2025 des Deutschen Patent- und Markenamts - Baden-Württemberg weiter an der Spitze!