familyNET 4.0

Preisträger für den ersten Award „familyNET 4.0 - Unternehmenskultur in einer digitalen Arbeitswelt“ stehen fest

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Award familyNET 4.0

Bei der Abschlussveranstaltung des Modellprojekts „familyNET 4.0 – digitales familienbewusstes Unternehmen“ wurde heute (2. Dezember) erstmalig auch der Award „familyNET 4.0 - Unternehmenskultur in einer digitalen Arbeitswelt“ verliehen. Katrin Schütz, Staatssekretärin im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau, und Stefan Küpper, Geschäftsführer des Bildungswerks der Baden-Württembergischen Wirtschaft e. V. und der Arbeitgeber Baden-Württemberg, zeichneten drei Unternehmen in drei Kategorien für ihre besonders innovativen und nachhaltigen Angebote und Maßnahmen aus.

„Im Zuge der Digitalisierung eröffnen sich ganz neue Potenziale zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Zeitlich und örtlich flexible Arbeitsmodelle spielen für Fach- und Führungskräfte eine immer wichtigere Rolle bei der Wahl ihrer Arbeitgeber. Arbeitgeber können mit kreativen Lösungen ihre Attraktivität im Wettbewerb um Fachkräfte steigern und sich als familienbewusste Unternehmen positionieren“, betonte die Staatssekretärin im Rahmen der Preisverleihung. „Unsere heutigen Preisträger und Wettbewerbsteilnehmer sind in diesem Feld Vorreiter und Vorbilder.“

„Die digitale Transformation ist ein wichtiges Zukunftsthema für die Unternehmen im Land“, betonte Stefan Küpper. Damit sie gelingt, brauche es qualifizierte Fach- und Führungskräfte. „Unternehmen, die mit ihrer Unternehmenskultur und mit digitalen, familienbewussten sowie lebensphasenorientierten Angeboten gut aufgestellt sind, steigern ihre Attraktivität im Wettbewerb um diese Fachkräfte. Digital unterstützte Arbeitsmodelle wie mobiles Arbeiten oder Cloud-Working bieten hier ein großes Potenzial“, so Küpper.

Den Award 2019 für innovative und nachhaltige Angebote zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf in Zeiten der Digitalisierung erhielten:

  • Sybit GmbH, Radolfzell (Kategorie 51 bis 249 Beschäftigte)
  • Uzin Utz AG, Ulm (Kategorie 250 bis 1.000 Beschäftigte)
  • Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Stuttgart (Kategorie über 1.000 Beschäftigte)

Ziel des Modellprojekts war es, Unternehmen über die Chancen der Digitalisierung für eine familienbewusste und lebensphasenorientierte Personalpolitik zu beraten und zu informieren. Dadurch sollen Interesse für das Thema geweckt, unternehmensinterne Entwicklungen angestoßen und praxisnahe Umsetzungsmöglichkeiten aufgezeigt werden. Die Digitalisierung sorgt für eine höhere zeitliche und örtliche Flexibilität. Arbeitsmodelle wie mobiles Arbeiten oder Cloud-Working eröffnen neue Potenziale für eine bessere partnerschaftliche Vereinbarkeit beruflicher Belange mit privaten Anforderungen.

Informationen zu den Preisträgern und Nominierten

Neben den Preiträgern waren in der Kategorie 51-249 Beschäftigte die Mader GmbH & Co. KG, Leinfelden-Echterdingen, in der Kategorie 250-1.000 Beschäftigte die MiRO Mineraloelraffinerie Oberrhein GmbH & Co. KG, Karlsruhe, und in der Kategorie über 1.000 Beschäftigte die Gambro Dialysatoren GmbH, Hechingen, sowie die HENSOLDT Sensors GmbH, Ulm, nominiert.

Sonderpreise gingen an die HENSOLDT Sensors GmbH, Ulm, im Handlungsfeld „Führung 4.0 und flexible Teamstrukturen“, an die OPTIMA packaging group GmbH, Schwäbisch Hall, im Handlungsfeld „Personal- und Organisationsentwicklung“, an die Arnulf Betzold GmbH, Ellwangen, im Handlungsfeld „Gesundheitsprävention und Work-Life-Balance“ sowie an die MiRO Mineraloelraffinerie Oberrhein GmbH & Co. KG, Karlsruhe, im Handlungsfeld „Agiles, lebensphasenorientiertes Arbeiten“.

Hintergrund

Das Modellprojekt „familyNET 4.0 – digitales familienbewusstes Unternehmen“ bietet Unternehmen Information und Beratung über die Chancen und Möglichkeiten digitaler Lösungen für eine familienbewusste und lebensphasenorientierte Personalpolitik.

In 20 sogenannten „Innovation Labs“ und Workshops wurden gemeinsam mit rund 100 Personalverantwortlichen aus unterschiedlichen Branchen und Unternehmensklassen in den vier Regierungsbezirken Freiburg, Karlsruhe, Tübingen und Stuttgart konkrete Lösungsansätze für eine familienbewusste Unternehmenskultur 4.0 entwickelt. „Mobile Arbeit und Homeoffice“, „Führung 4.0 und flexible Teamstrukturen“, „Personal- und Organisationsentwicklung“, „Gesundheitsprävention und Work-Life-Balance“ sowie „Agiles und lebensphasenorientiertes Arbeiten“ waren dabei die Handlungsfelder.

Die Ergebnisse der Arbeit mündeten in den neuen Leitfaden „Digitales familienbewusstes Unternehmen“. Dieser soll Unternehmen in Baden-Württemberg darin unterstützen, die Herausforderung im Transformationsprozess beim Thema Vereinbarkeit von Familie und Beruf in der digitalisierten Arbeitswelt zu gestalten.

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau förderte das Modellprojekt „familyNET 4.0 – digitales familienbewusstes Unternehmen“ im Zeitraum von 01.01.2018 bis 31.12.2019 mit rund 346.000 Euro. Kooperationspartner waren die Arbeitgeberverbände Südwestmetall und Chemie Baden-Württemberg sowie der Landesfamilienrat Baden-Württemberg. Projektträger war die BBQ Bildung und Berufliche Qualifizierung gGmbH, ein Unternehmen des Bildungswerks der Baden-Württembergischen Wirtschaft e. V.

Weitere Informationen zum Modellprojekt unter https://www.familynet-4-0.de/.

 

Weitere Meldungen

unsplash / kendall ruth
Förderprogramm

Förderprogramm „Umweltfinanzierung“ der L-Bank

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus begrüßt das neue Förderprogramm „Umweltfinanzierung“ der L-Bank als wichtigen Baustein zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit des Standorts.

Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut
Arbeitsmarktzahlen

Arbeitsmarktzahlen November 2025

Die Arbeitslosigkeit verharrt auf höherem Niveau und die Stabilität des Arbeitsmarkts ist weiterhin fragil

Welcome Center Baden-Württemberg
Welcome Center

7,5 Millionen Euro für Welcome Center

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg unterstützt von 2026 bis 2028 elf regionale Welcome Center sowie das landesweit zuständige Welcome Center Sozialwirtschaft mit mehr als 7,5 Millionen Euro.

Einkaufswägen / ©Markus Spiske / Unsplash
Sofortprogramm Einzelhandel/Innenstadt

Sofortprogramm Einzelhandel / Innenstadt vorzeitig verlängert

Das Sofortprogramm Einzelhandel / Innenstadt mit den Förderlinien „Veranstaltungen“ und „Stadtmarketing“ wird vorzeitig und mit unveränderten Förderkonditionen bis Ende 2026 verlängert.

Think Tank zum Thema Cybersicherheit
Wirtschaft digital

Erster Think Tank von Wirtschaft Digital zum Thema Cybersicherheit

Baden-Württemberg rückt das Thema Cybersicherheit stärker in den Fokus. Beim ersten Think Tank von Wirtschaft digital in Stuttgart warnte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut vor den wachsenden Risiken für Unternehmen.

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut (vorne links) und Floridas Wirtschaftsminister J. Alex Kelly (vorne rechts) bei der Unterzeichnung der Vereinbarung
Vereinbarung

Baden-Württemberg und Florida unterzeichnen Vereinbarung

TALLAHASSEE / STUTTGART – Baden-Württemberg und der Bundesstaat Florida (USA) haben eine gemeinsame Absichtserklärung unterzeichnet, um die wirtschaftliche Zusammenarbeit auszubauen und Innovationen in wichtigen Wachstumsbranchen zu beschleunigen.

Zwei Frauen sitzen vor einem Laptop / ©Kobu Agency / Unsplash
Mentorinnen-Programm

Mentorinnen-Programm feiert erfolgreichsten Abschluss seiner Geschichte

Mit einem neuen Rekordergebnis schließt das Mentorinnen-Programm für Migrantinnen seine neunte Runde ab: 105 Frauen mit Migrationsgeschichte haben das Programm erfolgreich abgeschlossen – so viele wie noch nie.

Preisträger FOCUS OPEN 2025 und Mia Seeger-Preis
Preisverleihung

DESIGN ZÄHLT: Preisträger für FOCUS OPEN 2025 und Mia Seeger Preis ausgezeichnet

Staatssekretär Dr. Patrick Rapp und Regierungspräsidentin Susanne Bay ehrten die Preisträgerinnen und Preisträger der 57 Designlösungen bei der diesjährigen Verleihung des Internationalen Designpreises Baden-Württemberg, FOCUS OPEN.

Virtuelle Visualisierung einer Glühbirne
Preisverleihung

„familyNET 4.0 – DER Wettbewerb für eine moderne Unternehmenskultur“

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg und das Bildungswerk der Baden-Württembergischen Wirtschaft e. V. haben in Stuttgart zum siebten Mal den Award „familyNET 4.0 – moderne Unternehmenskultur“ verliehen.

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut
Förderung

Wirtschaftsministerium fördert deutsch-niederländische Kooperation

Wirtschaftsministerium fördert deutsch-niederländische Kooperation für klimaneutralen Wasserstoff aus Europa.

Binnenmarkt

Abbau von Hindernissen im Binnenmarkt

Akteure aus Baden-Württemberg und Frankreich diskutieren mit EU-Kommission über Abbau von Hindernissen im Binnenmarkt.

Delegationsreise USA Lincoln-Memorial
Delegationsreise

Wirtschaftsministerin auf Delegationsreise in den USA

Mit einer rund 60-köpfigen Wirtschaftsdelegation ist Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, am 16. November 2025 zu einer mehrtägigen Reise in die USA aufgebrochen.

Gruppenbild anlässlich der Verleihung des 41. Innovationspreises des Landes
Preisverleihung

Wirtschaftsministerin verleiht den 41. Innovationspreis des Landes Baden-Württemberg

Am 13. November 2025 überreicht Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus in einer feierlichen Veranstaltung den Innovationspreis, den Dr.-Rudolf-Eberle-Preis, des Landes Baden-Württemberg an Unternehmen.

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut (Mitte) mit den Trägerinnen und Trägern der Wirtschaftsmedaille 2025
Wirtschaftsmedaille

Wirtschaftsmedaille 2025

Ministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut hat am 12. November 2025 die Wirtschaftsmedaille des Landes Baden-Württemberg verliehen.

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut (Mitte) mit den stellvertretenden Institutsleitern des Fraunhofer-Instituts für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik Prof. Dr. Steffen Rupp (links) und Prof. Dr. Petra Kluger (rechts)
Förderung

Wirtschaftsministerium fördert Projekt Biofabrikation mit rund drei Millionen Euro