Wettbewerb Elevator Pitch BW

Social Impact Cup: „wasni“ gewinnt beim Social Impact Lab in Stuttgart

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Gruppenfoto der Teilnehmenden am Social Impact Cup beim Social Impcat Lab

Anlässlich des Elevator Pitch BW – Social Impact Cups beim Social Impcat Lab am 23. Mai 2017 in Stuttgart sagte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut: „Baden-Württemberg ist ein attraktiver Standort für Start-ups und traditionell ein Land der Tüftler, Denker und Existenzgründungen. Die Rahmenbedingungen für innovative Gründungen sind hervorragend und beim Elevator Pitch zeigt sich, wie jung, vielseitig und lebendig die baden-württembergische Gründerszene ist. Die Gründung von Sozialunternehmen und deren Bedeutung nimmt immer weiter zu, in Baden-Württemberg hat sich in den vergangenen Jahren eine vitale Szene an innovativen und engagierten Sozialunternehmern entwickelt. Das ist gut für unsere Gründungszene und für unsere Gesellschaft.“

Für die Gesellschaft und die Lösung gesellschaftlicher Herausforderungen seien Gründungen im sozialen Bereich enorm wichtig. Durch den Elevator Pitch erhielten soziale Unternehmen deshalb die Gelegenheit, sich und ihre Geschäftsidee potentiellen Unterstützern, Förderern, regionalen Institutionen, möglichen Geschäftspartnern und Kunden zu präsentieren und sich untereinander zu vernetzen. Der Elevator Pitch gebe einen Impuls, junge Unternehmen möglichst erfolgreich und dauerhaft am Markt zu etablieren und neue Arbeitsplätze im Land zu schaffen, so die Ministerin.

Eine Fahrstuhlfahrt Zeit für junge Geschäftsideen: In nur drei Minuten mussten Jungunternehmen, Gründerinnen und Gründer aus dem Sozialbereich beim Elevator Pitch beim Social Impact Lab Stuttgart die Fachjury und rund 60 Zuhörerinnen und Zuhörer von ihrer Geschäftsidee überzeugen. Der „Social Impact Cup“ wurde vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau gemeinsam mit den Partnern Social Impact Lab Stuttgart und der Vector Stiftung durchgeführt. Das Preisgeld der Wettbewerbsreihe wurde von der L-Bank gesponsert.

Den ersten Preis mit 500 Euro hat die Geschäftsidee „wasni“ gewonnen, die sich damit für das Landesfinale im Juni 2017 qualifiziert hat. Wasni ist ein Inklusionsunternehmen, in dem Menschen mit und ohne Behinderung arbeiten und individuelle Kleidung herstellen. In der Esslinger Manufaktur von wasni werden Bio-Baumwollstoffe zu Pullis, Jacken und Hoodies verarbeitet. Im wasni-Baukasten können die Kunden aus einer Vielzahl von Varianten die einzelnen Bestandteile ihrer Kleidungsstücke zusammenstellen und sich so ihre individuellen Lieblingsstücke nähen lassen.

Der zweite Platz (300 Euro) ging an die Geschäftsidee „Raupe Immersatt“. Das Gründerteam von Raupe Immersatt – das foodsharing café möchte in gemütlichem Ambiente „gerettete Lebensmittel“ anbieten. Die gemeinnützige Einrichtung hat sich zum Ziel gesetzt, auf die Lebensmittelüberproduktion und
-verschwendung hinzuweisen und dieses Problem durch eine lokale Initiative anzugehen. In gemütlichem Ambiente soll bei regionalen Getränken und geretteten Lebensmitteln ein Freiraum für Kreativität und gelebte Nachhaltigkeit entstehen.

Gewinner des dritten Platzes (200 Euro) ist die Geschäftsidee „Brushtic“. Das Team von Brushtic möchte Kindern und Jugendlichen in Kambodscha zu einer besseren Zahnhygiene verhelfen. Zu diesem Zweck sammelt das Team in einem ersten Schritt wertvollen Plastikmüll ein und verarbeitet diesen in einem Recyclingprozess zu Zahnbürsten. In Workshops informieren die Projektmitarbeiter über die Notwendigkeit und Wichtigkeit von Zahnhygiene für die Gesundheit und vertreibt die Zahnbürsten im Rahmen der Workshops und am freien Markt. Durch die Verkaufserlöse der Zahnbürsten soll das Workshopangebot sukzessive und flächendeckend ausgebaut werden.

Insgesamt hatten folgende Bewerber die Gelegenheit, beim Social Impact Cup die Jury von ihrer Idee zu begeistern:

  • POW Germany e.V.
  • Yatri - Nepal
  • wild & green
  • green-cube
  • Brushtic
  • ELSE-elektrosensibel-international-sichtbar
  • Mami-Treff UG
  • wasni
  • Netzwerk Chancen gestalten
  • Raupe Immersatt – das foodsharing café


Die Teams wurden von der Jury anhand der Kriterien Geschäftsmodell (Qualität des Geschäftsmodells und Reifegrad des Konzepts, Kundennutzen und Marktchancen, Tragfähigkeit und Nachhaltigkeit des Geschäftsmodells) und Präsentation (Inhalt und Struktur des Vortrags, Rhetorik und Bühnenpräsenz, Nutzung der zur Verfügung stehenden Zeit) bewertet. Die Zusammensetzung der Jury ist bei den regionalen Wettbewerben unterschiedlich.

Weitere Meldungen

Eine Gruppe Menschen steht auf einer Wiese. Im Hintergrund ist ein Baum zu sehen. Vor der Gruppe stehen gelbe und blaue Buchstaben: BW und UK.
Brexit-Referendum

10 Jahre Brexit-Referendum

Wirtschaftsministerin fordert noch ambitioniertere EU-UK-Partnerschaft.

Ministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut
Zumeldung

Die Umsetzung der vereinbarten Arbeitszeitreform ist völlig unzureichend.

Die Ausnahme muss zur Regel werden, fordert Wirtschaftsministerin Hoffmeister-Kraut.

Heute Shuttle, morgen Lieferfahrzeug
U-Shift

Ein Fahrzeug für (fast) alle Fälle: U-Shift denkt Mobilität neu

Bei der Abschlussveranstaltung des Förderprojekts „U-Shift II“ zeigen die Projektpartner in Karlsruhe, wie die Mobilität der Zukunft aussehen kann, und sie geben Einblicke in ihre Forschungs- und Entwicklungsarbeit im Bereich Autonomes Fahren.

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut
Start-up BW

Zwei IW JUNIOR Schülerfirmen aus Baden-Württemberg gewinnen in Köln

Zwei Schülerfirmen aus Baden-Württemberg haben im IW JUNIOR Bundeswettbewerb in Köln am 16. Juni die Bronzemedaille sowie den Sonderpreis für das "Beste Pitch Deck" geholt.

Asien-Pazifik Summit 2026
Summit

Erster Asien-Pazifik Summit in Stuttgart

Leitthema: „Wie sichert Baden-Württemberg seine Wettbewerbsfähigkeit im Innovationswettlauf in der Asien-Pazifik-Region?“

Eine Lehrerin hängt ein Bild an einer Tafel auf. Im Hintergrund sind Schüler zu sehen.
Zumeldung

Ungenutztes Arbeitskräftepotenzial von Frauen

Wirtschaftsministerin Dr. Hoffmeister-Kraut unterstützt die Einschätzung von DIW-Chef Marcel Fratzscher, dass in der hohen Teilzeitquote von Frauen ein riesiges ungenutztes Arbeitskräftepotenzial liege. Dies sei auch in Baden-Württemberg der Fall.

Logo von Start up BW
Start-up BW

SquareNeo GmbH aus Karlsruhe gewinnt den Regional Cup Karlsruhe

Bühne frei für Innovation: SquareNeo GmbH aus Karlsruhe ge-winnt den Regional Cup Karlsruhe des „Start-up BW Elevator Pitch 2025/26“ und sichert sich das Ticket fürs Landesfinale.

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut
Regulierung

Wirtschaftsministerin: Wir regulieren an den Bürgerinnen und Bürgern vorbei

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut hat nach Gesprächen mit den CEOs führender Automobilhersteller und Zulieferer aus Baden-Württemberg vor den Folgen der aktuellen europäischen CO₂-Regulierung gewarnt.

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut
ILA

Baden-Württemberg setzt auf ILA ein deutliches Zeichen für Innovation und Technologie

Starker Auftritt in Berlin: Baden-Württemberg setzt auf ILA ein deutliches Zeichen für Innovation und Technologie .

Logo von Start up BW
Start-up BW

Neue Kandidaten für Gründungsprogramm Start-up BW Pre-Seed

Starthilfe für junge Unternehmen: Neue Kandidaten für Gründungsprogramm Start-up BW Pre-Seed.

Copyright: © facts and fiction / Stefan Schilling Fotografie
Ausstellung

Kreislaufwirtschaft zum Anfassen: Expo-Ausstellung aus Osaka kommt nach Stuttgart

Wie kann nachhaltiges Wirtschaften konkret aussehen? Antworten darauf gibt eine Wanderausstellung mit Exponaten aus dem Deutschen Pavillon der Expo 2025 in Osaka.

Portraitbilder Ministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut
Pharmaindustrie

Pharmaindustrie: Investitionen wandern ab – Deutschland muss gegensteuern

Die Ankündigungen von Boehringer Ingelheim und Eli Lilly, geplante Investitionen in Deutschland in erheblichem Umfang nicht zu realisieren, sind ein deutliches Warnsignal für den Pharmastandort Deutschland.

Virtuelle Visualisierung einer Glühbirne
Medieninformation

Mannheim-Stadt beteiligt sich am bundesweiten Pilotprojekt „Schneller Gründen"

Finanzamt Mannheim-Stadt beteiligt sich am bundesweiten Pilotprojekt „Schneller Gründen“

Sieger Regional Cup Südlicher Oberrhein
Start-up BW

AugRep GmbH aus Freiburg gewinnt den Regional Cup Südlicher Oberrhein

Bühne frei für Innovation: AugRep GmbH aus Freiburg gewinnt den Regional Cup Südlicher Oberrhein des „Start-up BW Elevator Pitch 2025/26“ und sichert sich das Ticket fürs Landesfinale.

Regional Cup Ludwigsburg - Sieger
Start-up BW

Camperr gewinnt den Regional Cup Ludwigsburg des „Start-up BW Elevator Pitch 2025/26“

Bühne frei für Innovation: Camperr gewinnt den Regional Cup Ludwigsburg des „Start-up BW Elevator Pitch 2025/26“ und sichert sich das Ticket fürs Landesfinale.