Girls`Digital Camps

Staatssekretärin Katrin Schütz würdigt Kunstwerke von Schülerinnen im Rahmen des Modellprojekts Girls` Digital Camps Rhein-Neckar

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Lachendes Mädchen (Bild: © Janko Ferlic / unsplash)

Staatssekretärin Katrin Schütz hat heute im Rahmen einer öffentlichen Abschlussveranstaltung des Akademie-Workshops „Kunst durch Coding“ im Transferzentrum der Pädagogischen Hochschule Heidelberg die entstandenen Kunstwerke der Schülerinnen gewürdigt. Die besten Arbeiten wurden im Rahmen der Veranstaltung durch die Hopp Foundation ausgezeichnet und mit Preisen prämiert.

„Das Wirtschaftsministerium zielt mit dem Modellprojekt Girls` Digital Camps darauf ab, das digitale Gender Gap abzubauen und mehr Mädchen und junge Frauen für IT-Berufe zu gewinnen, das geschlechtsspezifische Berufswahlverhalten aufzubrechen und jungen Frauen frühzeitig die Chancen digitaler Kompetenzen und Berufe zu vermitteln“, so Staatssekretärin Schütz. „Der Zulauf zu den Girls` Digital Camps ist hervorragend. Ich freue mich sehr, dass das Projekt im ganzen Land auf so positive Resonanz stößt. Dies zeigt, dass wir mit dem Angebot genau richtig liegen“, so die Staatssekretärin weiter. „Zukunftsberufe sind durch die Digitalisierung geprägt. Deshalb möchten wir bei Mädchen und jungen Frauen frühzeitig Interesse für digitale Themen und Kompetenzen wecken.“

Der dreitägige Workshop „Kunst durch Coding“ wurde vom 14. bis zum 16. April 2019 im Rahmen des Modellprojekts Girls` Digital Camps von der Pädagogischen Hochschule Heidelberg in Kooperation mit den SAP Young Thinkers der SAP SE Walldorf und dem Reis-Engelhorn-Museum Mannheim durchgeführt.

Das Projekt ist eines von sechs Modellprojekten, die vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau von Oktober 2018 bis Oktober 2020 in den Wirtschaftsregionen Rhein-Neckar, Ostwürttemberg, Stuttgart und Esslingen, Südlicher Oberrhein/Ortenau und Mittlerer Oberrhein/Karlsruhe pilothaft gefördert werden.

 

Weitere Informationen:

Im Rahmen der vom Wirtschaftsministerium mit 1,3 Millionen Euro geförderten Girls` Digital Camps erhalten Mädchen und junge Frauen der Klassenstufen 6 bis 10 konkrete Einblicke in digitale Anwendungen und Berufsfelder. Die Girls` Digital Camps werden als modulares Angebot in Kooperation mit Schulen und Unternehmen durchgeführt. Dabei sollen insbesondere auch Schülerinnen erreicht werden, die bislang noch nicht mit der Digitalisierung und den Treiberberufen der Digitalisierung in Berührung gekommen sind.

Für die 16 Schülerinnen aus Realschulen und Gymnasien der Region Rhein-Neckar stand am ersten Workshoptag ein Einführungskurs in die Snap!-Programmierung und ein Besuch im Kunstmuseum Mannheim auf dem Programm. Am zweiten Workshoptag hatten die Mädchen Gelegenheit, mit dem Erfinder des Programms Snap!, Jens Mönig, und weiteren Vertretern der Young Thinkers eigene Kunstwerke zu erstellen. Dabei gab es für die Schülerinnen am Firmensitz in Waldorf auch einen exklusiven Blick in die Ausbildungsabteilung des Unternehmens. „Ich freue mich, dass die Girls` Digital Camps Rhein-Neckar unter Leitung von Frau Prof. Nicole Marmé, sowohl bei den Schülerinnen, als auch bei den Schulen und vielen Kooperationspartnern aus Bildung und Wirtschaft so gut angenommen werden. Es ist schön zu sehen, dass die Schülerinnen nicht nur viel Spaß hatten, sondern durch Programmierung auch so beeindruckende Kunstwerke erstellt haben“, erklärte der Rektor der Pädagogischen Hochschule Heidelberg Prof. Dr. Hans-Werner Huneke in seinem Grußwort.

Der Workshop „Kunst durch Coding“ ist der zweite von insgesamt sechs Akademie-Workshops im Rahmen der Girls` Digital Camps Rhein-Neckar.

Das Modellprojekt Girls` Digital Camps Rhein-Neckar hat vom 8. März bis zum 19. März 2019 in Kooperation mit dem Heidelberger Zoo bereits einen ersten Workshop unter dem Thema „Tierisch gute Websites“ mit HTML durchgeführt.

Mit den Girls` Digital Camps wird die Landesinitiative „Frauen in MINT-Berufen“ weiter ausgebaut. Die Landesinitiative und das Bündnis „Frauen in MINT-Berufen“ verfolgen mit insgesamt 54 Partnern das Ziel, mehr Frauen für eine Ausbildung oder einen Beruf in den Arbeitsbereichen rund um Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) zu gewinnen.

 

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Seite derGirls` Digital Camps, auf dem Portal MINT-Frauen BW sowie auf Facebook.

Weitere Meldungen

unsplash / kendall ruth
Wirtschaftsgipfel

Wirtschaftsgipfel BW-EU on Tour

Mit der Premiere des neuen Formats „Wirtschaftsgipfel BW-EU on Tour“ bringt das Ministerium für Wirtschaft, Handwerk und Tourismus Baden-Württemberg seinen etablierten Dialog erstmals nach Stuttgart.

Regional Cup der IHK Rhein-Neckar
Start-up BW

Linq Photonics aus Heidelberg gewinnt den Regional Cup der IHK Rhein-Neckar

Zwei Rentner stehen mit ihren Fahrrädern am Bodensee und schauen auf den See.
Rentenreform

Wirtschaftsministerin fordert zügige Umsetzung der Vorschläge der Rentenkommission

Um Deutschlands Zukunftsfähigkeit zu sichern, seien jetzt Kompromissfähigkeit und Reformbereitschaft gefragt.

Virtuelle Visualisierung einer Glühbirne
Konjunkturprognose

Zumeldung zur aktuellen Konjunkturprognose des IAW und der Universität Hohenheim

Endlich wieder Wachstum im Land!

Eine Gruppe Menschen steht auf einer Wiese. Im Hintergrund ist ein Baum zu sehen. Vor der Gruppe stehen gelbe und blaue Buchstaben: BW und UK.
Brexit-Referendum

10 Jahre Brexit-Referendum

Wirtschaftsministerin fordert noch ambitioniertere EU-UK-Partnerschaft.

Heute Shuttle, morgen Lieferfahrzeug
U-Shift

Ein Fahrzeug für (fast) alle Fälle: U-Shift denkt Mobilität neu

Bei der Abschlussveranstaltung des Förderprojekts „U-Shift II“ zeigen die Projektpartner in Karlsruhe, wie die Mobilität der Zukunft aussehen kann, und sie geben Einblicke in ihre Forschungs- und Entwicklungsarbeit im Bereich Autonomes Fahren.

Asien-Pazifik Summit 2026
Summit

Erster Asien-Pazifik Summit in Stuttgart

Leitthema: „Wie sichert Baden-Württemberg seine Wettbewerbsfähigkeit im Innovationswettlauf in der Asien-Pazifik-Region?“

Eine Lehrerin hängt ein Bild an einer Tafel auf. Im Hintergrund sind Schüler zu sehen.
Zumeldung

Ungenutztes Arbeitskräftepotenzial von Frauen

Wirtschaftsministerin Dr. Hoffmeister-Kraut unterstützt die Einschätzung von DIW-Chef Marcel Fratzscher, dass in der hohen Teilzeitquote von Frauen ein riesiges ungenutztes Arbeitskräftepotenzial liege. Dies sei auch in Baden-Württemberg der Fall.

Logo von Start up BW
Start-up BW

SquareNeo GmbH aus Karlsruhe gewinnt den Regional Cup Karlsruhe

Bühne frei für Innovation: SquareNeo GmbH aus Karlsruhe ge-winnt den Regional Cup Karlsruhe des „Start-up BW Elevator Pitch 2025/26“ und sichert sich das Ticket fürs Landesfinale.

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut
Regulierung

Wirtschaftsministerin: Wir regulieren an den Bürgerinnen und Bürgern vorbei

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut hat nach Gesprächen mit den CEOs führender Automobilhersteller und Zulieferer aus Baden-Württemberg vor den Folgen der aktuellen europäischen CO₂-Regulierung gewarnt.

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut
ILA

Baden-Württemberg setzt auf ILA ein deutliches Zeichen für Innovation und Technologie

Starker Auftritt in Berlin: Baden-Württemberg setzt auf ILA ein deutliches Zeichen für Innovation und Technologie .

Logo von Start up BW
Start-up BW

Neue Kandidaten für Gründungsprogramm Start-up BW Pre-Seed

Starthilfe für junge Unternehmen: Neue Kandidaten für Gründungsprogramm Start-up BW Pre-Seed.

Copyright: © facts and fiction / Stefan Schilling Fotografie
Ausstellung

Kreislaufwirtschaft zum Anfassen: Expo-Ausstellung aus Osaka kommt nach Stuttgart

Wie kann nachhaltiges Wirtschaften konkret aussehen? Antworten darauf gibt eine Wanderausstellung mit Exponaten aus dem Deutschen Pavillon der Expo 2025 in Osaka.

Portraitbilder Ministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut
Pharmaindustrie

Pharmaindustrie: Investitionen wandern ab – Deutschland muss gegensteuern

Die Ankündigungen von Boehringer Ingelheim und Eli Lilly, geplante Investitionen in Deutschland in erheblichem Umfang nicht zu realisieren, sind ein deutliches Warnsignal für den Pharmastandort Deutschland.

Virtuelle Visualisierung einer Glühbirne
Medieninformation

Mannheim-Stadt beteiligt sich am bundesweiten Pilotprojekt „Schneller Gründen"

Finanzamt Mannheim-Stadt beteiligt sich am bundesweiten Pilotprojekt „Schneller Gründen“