Wohngeldreform

Wohngeldreform tritt am 1. Januar 2020 in Kraft

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Haus aus hölzernen Bauklötzen

Anlässlich der zum 1. Januar 2020 in Kraft tretenden Wohngeldreform sagte Wohnungsbauministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut heute (27. Dezember): „Es ist gut, dass einkommensschwache Haushalte bei den Wohnkosten künftig stärker entlastet werden. Durch die in den vergangenen Jahren gestiegenen Wohnkosten und Verbraucherpreise, insbesondere in den Ballungsräumen im Land, war die Höhe des Wohngeldes nicht mehr ausreichend und angemessen. Mit der bevorstehenden Erhöhung wird dieser Anstieg nun wieder ausgeglichen“, so die Ministerin. „Mit der Reform wird auch die Reichweite des Wohngeldes erhöht. Das kommt vor allem Familien und Rentnern mit geringem Einkommen zugute. Schätzungsweise können etwa 20.000 zusätzliche Haushalte im Land einen Erstantrag auf Wohngeld stellen.“

Neben der Erhöhung des Leistungsniveaus sollen durch eine Dynamisierung auch künftige Steigerungen der Miet- und Lebenshaltungskosten ausgeglichen werden. „Wir haben uns wiederholt und nachdrücklich auf Bundesebene dafür eingesetzt, dass das Wohngeld regelmäßig fortgeschrieben wird. Nicht zuletzt aufgrund unserer Forderungen hat der Bund schließlich die Dynamisierung beschlossen“, so die Ministerin. Künftig wird das Wohngeld automatisch, also ohne dass eine Gesetzesänderung nötig ist, alle zwei Jahre an die jeweilige Entwicklung der Mietpreise und der allgemeinen Lebenshaltungskosten angepasst. „So bleibt uns das Wohngeld als leistungsfähiges sozialpolitisches Instrument der Wohnungspolitik erhalten.“ Das Land leistet hierzu einen erheblichen Beitrag, denn die Hälfte des ausbezahlten Wohngeldes wird aus Landesmitteln finanziert.

Mit der Reform werden auch die Miethöchstbeträge angehoben und eine neue Mietenstufe für Haushalte in Kommunen mit besonders hohem Mietenniveau eingeführt. Den Zuschuss erhalten Haushalte mit geringem Einkommen, die zur Miete oder im eigenen Eigentum wohnen und keine Unterstützung wie zum Beispiel Hartz IV bekommen. Die Höhe des Wohngeldes richtet sich nach Haushaltsgröße, Einkommen und Miete bzw. Belastung. Das Wohngeld für einen Zwei-Personen-Haushalt wird beispielsweise von 145 Euro auf 190 Euro im Monat erhöht. Dies entspricht einer Steigerung von rund 30 Prozent. Menschen mit geringerem Einkommen können bei ihren zuständigen Wohngeldbehörden - je nach Wohnort, die Großen Kreisstädte oder die Landratsämter - einen eventuellen Wohngeldanspruch prüfen zu lassen.

Weitere Meldungen

Eine Roboterhand tippt auf einem Monitor aus Glas
Künstliche Intelligenz

Baden-Württemberg drängt auf praktikable KI-Regeln

Innovationskraft statt Formularflut: Baden-Württemberg drängt auf praktikable KI-Regeln

Logo der Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg
Allianz Industrie 4.0

Fortsetzung der „Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg“ bis Ende 2029

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus setzt die Förderung der Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg mit rund 3,85 Millionen Euro fort.

CMT 2026 Tourismustag
Tourismus

Zumeldung zur Tourismusbilanz im Jahr 2025

Der Tourismus in Baden-Württemberg bleibt auf hohem Niveau stabil. Das zeigt die am 18. Februar durch das Statistische Landesamt Baden-Württemberg veröffentliche Meldung zur Tourismusstatistik für das Kalenderjahr 2025.

DEHOGA Cup
Start-up BW

Kleinblatt GmbH aus Stuttgart gewinnt den DEHOGA CUP

Bühne frei für Innovation: Kleinblatt GmbH aus Stuttgart gewinnt den DEHOGA CUP des „Start-up BW Elevator Pitch 2025/26“ und sichert sich das Ticket für das Landesfinale.

Unterzeichnung Letters of Intent
Absichtserklärung

Absichtserklärung zur wirtschaftlichen Zusammenarbeit unterzeichnet

Wirtschaftsministerium und die ukrainische Region Lwiw unterzeichnen Absichtserklärung zur Intensivierung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit.

Förderung

25 Millionen für Digitales Innovationszentrum am Universitätsklinikum Freiburg

Die Landesregierung fördert auf Vorschlag des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus den Aufbau einer diagnostischen und therapeutischen Forschungs- und Entwicklungseinheit im Digitalen Innovationszentrum (DIGIZ) am Uniklinikum Freiburg.

Virtueller Datenfluss im Web
Förderung

4,2 Millionen Euro für Quantentechnologie-Demonstratoren

Das Land fördert die Entwicklung von Demonstratoren in der Quantensensorik und -kommunikation. Die Einsatzmöglichkeiten reichen von der Krebsdiagnostik über die Navigation ohne Satellitensignale bis hin zur Materialprüfung auf dem Bau.

Wirtschaftsministerin Dr, Nicole Hoffmeister-Kraut (Zweite von rechts) überreicht Adolf Klek (Mitte) die Staufermedaille des Landes Baden-Württemberg.
Auszeichnung

Adolf Klek mit Staufermedaille geehrt

Für seine herausragenden Verdienste als Heimatkundler, Kirchenmusiker und Michaelsbruder hat Adolf Klek die Staufermedaille des Landes Baden-Württemberg erhalten.

Skyline Tokio in Morgensonne
Außenwirtschaft

Baden-Württembergs Wirtschaftsrepräsentanz in Japan neu besetzt und gestärkt

Das Wirtschaftsministerium hat die Wirtschaftsrepräsentanz des Landes in Japan neu besetzt und personell verstärkt. Dr. Lucas Witoslawski und Victor Arnhold stehen baden-württembergischen Unternehmen künftig als Türöffner zur Verfügung.

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut
Ausbildung

Duale Ausbildungsvorbereitung erhöht Chance auf berufliche Karriere

Hoffmeister-Kraut: Duale Ausbildungsvorbereitung erhöht Chance auf berufliche Karriere.

Mensch und Roboter begrüßen sich, indem Sie die Knöchel aneinanderdrücken.
Förderung

Testfeld Urbane Robotik: Baden-Württemberg bringt Innovation in die Stadt

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus fördert die Aufbauphase des Testfeldes Urbane Robotik am FZI Forschungszentrum Informatik in Karlsruhe mit rund einer Million Euro bis Mitte 2027.

Fahne des Landes Baden-Württemberg
Mittelstandsförderungsgesetz

Neufassung des Mittelstandsförderungsgesetzes beschlossen

Neufassung des Mittelstandsförderungsgesetzes beschlossen – Starkes Bekenntnis zum Mittelstand in Baden-Württemberg.

Glühbirne
Förderung

Wirtschaftsministerium fördert Deutsches Handwerksinstitut e.V. mit 240.000 Euro

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus beteiligt sich an der Grundfinanzierung des Deutschen Handwerksinstituts e.V. (DHI) im Jahr 2026 mit 240.281 Euro.

Ein Mann und eine Frau geben sich in einem Meeting mit anderen die Hand
Fachkräftesicherung

Regionalprogramm Fachkräftesicherung bis 2027 verlängert

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg fördert auch in den Jahren 2026 und 2027 Veranstaltungen und Aktivitäten der regionalen Fachkräfteallianzen des Landes und stellt dafür 400.000 Euro zur Verfügung.

Mensch und Roboter begrüßen sich, indem Sie die Knöchel aneinanderdrücken.
Innovation

Millionen-Impuls für mehr Wettbewerbsfähigkeit

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg fördert das neue „Zentrum für industrienahe Dienstleistungen“ mit rund 1,6 Millionen Euro in 2026.