Übergang Schule-Beruf

Modellvorhaben

Übergang Schule-Beruf neu gestalten

  • Auszubildender mit Meister (Quelle: Fotolia, industrieblick)

Das Konzept wird derzeit in zwölf Modellregionen umgesetzt. Als erste starteten im Schuljahr 2014/15 der Rems-Murr-Kreis, der Ostalbkreis und die Städte Mannheim und Weinheim. Im Schuljahr 2015/16 kamen weitere sechs Modellregionen hinzu: Die Städte Freiburg, Heilbronn, Karlsruhe und Pforzheim sowie der Enzkreis und der Zollernalbkreis. Seit dem Schuljahr 2016/17 sind auch die Landkreise Breisgau-Hochschwarzwald und Rottweil als Modellregionen dabei.

Kern ist eine intensive und systematische Berufsorientierung an den allgemein bildenden weiterführenden Schulen, die in den Unterrichtsalltag integriert werden soll.
 
In allen zwölf Regionen wurde ein regionales Übergangsmanagement einrichtet, das die Partner und Maßnahmen vor Ort koordiniert. Es wird vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau gefördert.

Zudem wurde an den beruflichen Schulen der Modellregionen ein neuer Bildungsgang "duale Ausbildungsvorbereitung" (AVdual) eingerichtet. Er richtet sich an Jugendliche, die nach dem Besuch der allgemein bildenden Schule keinen Ausbildungsplatz gefunden und weiteren Förderbedarf haben. Wichtiger Bestandteil sind Betriebspraktika mit dem Ziel, dass die Jugendlichen leichter den Einstieg in eine betriebliche Ausbildung finden. Ein Merkmal von AVdual ist zudem die neue Pädagogik, die sich insbesondere durch regelmäßige Zielvereinbarungen unter Einbeziehung der Eltern auszeichnet. Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau fördert AVdual-Begleiterinnen und -begleiter, die Jugendliche intensiv und individuell unterstützen.

Die Modellvorhaben werden durch eine Evaluation begleitet.

Publikationen zum Thema "Berufliche Bildung"


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