Zahlen und Fakten

Exportland Baden-Württemberg

Die wichtigsten Handelspartner Baden-Württembergs. Quelle: Statistisches Landesamt Baden-Württemberg, 2020.
Die wichtigsten Handelspartner Baden-Württembergs. Quelle: Statistisches Landesamt Baden-Württemberg, 2020.
Infografik: Einwohner in Millionen, Quelle: Eurostat, 2020 und Statistisches Bundesamt, 2020
Infografik: Einwohner in Millionen, Quelle: Eurostat, 2020 und Statistisches Bundesamt, 2020
Global Player - in Baden-Württemberg zu Hause. Quelle: Firmenwebseiten 2020
Global Player - in Baden-Württemberg zu Hause. Quelle: Firmenwebseiten 2020
Baden-Württembergs wichtigste ausländische Investoren. Quelle: Deutsche Bundesbank, 2020
Baden-Württembergs wichtigste ausländische Investoren. Quelle: Deutsche Bundesbank, 2020
Grafische Darstellung: Import- und Exportvolumen Baden-Württembergs in Prozent.
Grafische Darstellung: Import- und Exportvolumen Baden-Württembergs in Prozent.

Baden-Württemberg ist ein dynamischer und international vernetzter Industrie- und Technologiestandort. Die Größe seiner Volkswirtschaft kann sich mit anderen europäischen Ländern wie Belgien, Schweden oder Österreich messen. Mit Warenausfuhren in Höhe von 205 Milliarden Euro im Jahr 2019 weist Baden-Württemberg als drittgrößtes Bundesland in Deutschland das höchste Exportvolumen auf. Pro Einwohner sind dies 18.500 Euro, rund 50 Prozent mehr als im Durchschnitt der 16 Länder.

2019 beliefen sich die Ausfuhren auf rund 39 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Dementsprechend hängt das wirtschaftliche Wachstum des Landes in besonderem Maße von den Auslandsgeschäften ab, und rund jeder dritte Beschäftigte arbeitet direkt oder indirekt für den Export. Das baden-württembergische Exportportfolio wird von Investitionsgütern bestimmt. Mit einem Anteil an der Gesamtausfuhr von rd. 43 Prozent waren Kraftfahrzeuge und Maschinen auch 2019 mit Abstand die wichtigsten Exportgüter. Baden-Württembergs Hauptabsatzmärkte lagen 2019 mit 12,3 Prozent in den USA, mit Prozent in China und an dritter Stelle mit 7,8 Prozent in Frankreich. Insgesamt gingen bei den Exporten 46,5 Prozent in die EU 27, 18,7 Prozent nach Asien und 15,8 Prozent nach Amerika. Bei den Importen kamen 57,2 Prozent aus den EU 27, 17,3 Prozent aus Asien, 8,4Prozent aus Amerika. Auf Afrika entfielen 1,5 Prozent im Export und 2,9 Prozent im Import, auf Südamerika entfielen 1,2 Prozent auf den Export und 0,6 Prozent auf den Import.

Unternehmen wie Daimler, Porsche, Bosch oder SAP, die alle Ihren Sitz in Baden-Württemberg haben, sind weltweit bekannt. Für Baden-Württemberg und den wirtschaftlichen Erfolg sind jedoch auch insbesondere die kleinen und mittleren Unternehmen verantwortlich. Rund 99 Prozent aller Betriebe im Land haben weniger als 250 Mitarbeiter. Darunter sind auch rund 400 sogenannte "hidden champions", also Unternehmen, die wenig öffentliche Aufmerksamkeit finden, obwohl sie auf ihren Gebieten Weltmarktführer sind.

Im Fokus der Außenwirtschaftsmaßnahmen stehen daher gerade diese kleinen und mittleren Unternehmen. Im Zusammenspiel mit Baden-Württemberg International (bw-i) und anderen Akteuren der Wirtschaftsförderung auf regionaler und kommunaler Ebene kümmert sich das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau darum, dass Baden-Württemberg als Wirtschaftsstandort auch weiterhin erfolgreich bleibt. Die baden-württembergischen Unternehmen werden dabei unterstützt, Marktanteile in bereits etablierten Auslandsmärkten zu erhalten und weiter zu steigern sowie neue Wachstumsmärkte zu erschließen.

Auf der anderen Seite hat Baden-Württemberg als Standort viel zu bieten - für in- und ausländische Investoren. Umfassende Informationen bietet das Portal bw.invest.de