Förderprogramm

Härtefallhilfen des Landes Baden-Württemberg

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Das Land Baden-Württemberg stellt gemeinsam mit der Bundesregierung eine Vielzahl von Hilfsinstrumenten zur Verfügung, um die beispiellosen wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie abzufedern. Trotz der kontinuierlichen Erweiterung, Verlängerung und Anpassung dieser Programme kann es in ausgesprochenen Ausnahmefällen dazu kommen, dass ein Unternehmen aufgrund besonderer Umstände keinen Zugang zu den bestehenden Programmen hat, obwohl es in Folge der Corona-Pandemie in eine existenzbedrohliche Situation geraten ist.

Für diese Fälle haben der Bund und die Länder die Härtefallhilfen beschlossen. Sie richten sich an Unternehmen und Selbstständige, die sich in einer existenzbedrohlichen Situation befinden, die auf die Folgen der Corona-Pandemie zurückzuführen ist und trotzdem im Zeitraum November 2020 bis Juni 2021 keinen Zugang zu einem Corona-Hilfsprogramm des Bundes, der Länder oder der Kommunen hatten.

Die finanzielle Unterstützung orientiert sich in der Höhe an den förderfähigen Fixkosten der Überbrückungshilfe III des Bundes und ist in der Regel auf insgesamt 100.000 Euro beschränkt. Die Härtefallhilfen sind gleichzeitig an beihilferechtliche Grundlagen gebunden. Die Antragsfrist für die Härtefallhilfen endet am 31. Oktober 2021.

Weitere Informationen sowie Kontaktmöglichkeiten und ein Hilfs- und Beratungsangebot zu den Härtefallhilfen erhalten Sie auf der zentralen Informationsseite der Länder unter haertefallhilfen.de. Die Antragstellung erfolgt über dieselbe Seite und ausschließlich durch beauftragte prüfende Dritte.

Das Land wird in der Umsetzung des Programms von den Industrie- und Handelskammern unterstützt, die eine Geschäftsstelle bei der IHK Region Stuttgart eingerichtet haben.

Verwaltungsvorschrift des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus für die Gewährung von Härtefallhilfen aus Gründen der Billigkeit des Landes Baden-Württemberg („VwV Härtefallhilfen“) vom 17. Mai 2021 (PDF)