Start-up BW

Start-up BW Summit 2019 auf der Landesmesse Stuttgart mit rund 5.000 Teilnehmenden macht neuen Start-up-Spirit greifbar

„Entscheidend ist nicht, woher man kommt, sondern wohin man will: Die Landesregierung setzt alles daran, um aus Baden-Württemberg eine der pulsierendsten Start-up-Regionen Europas zu machen. Wir wollen die Bedingungen für unsere Start-ups schaffen, die Gründerinnen und Gründer wirklich brauchen“, sagte Ministerpräsident Winfried Kretschmann heute (1. Februar) auf der Landesmesse Stuttgart im Rahmen des Start-up BW Summits. „Gleichzeitig wollen wir damit auch an die Innovationskultur der Gründerzeit anknüpfen, an die Zeit von Daimler, Bosch und Benz.“

Viele gute Gründe würden für die Stärke des Start-up-Landes Baden-Württemberg sprechen, so Kretschmann. „Das Internet der Dinge ist ja in aller Munde. Und wir haben die Dinge. Das Auto der Zukunft, die Fabrik der Zukunft, die Medizin der Zukunft – nirgendwo können sie besser entwickelt werden als in Baden-Württemberg, wo Mobilität, Maschinenbau und Gesundheitswirtschaft die Top-Branchen sind. Und wo Nachhaltigkeit und Green Tech groß geschrieben werden. Außerdem gibt es keine andere Region in der Welt mit so einem dichten Geflecht aus Mittelstand, Weltmarktführern, Global Playern, Spitzentechnologie und Wissenschaft. Und wir wollen bei der Künstlichen Intelligenz – dem zentralen Tech-Thema schlechthin – die Nase vorn haben.“

„Der Summit zeigt unseren neuen, gemeinsamen Start-up Spirit im Land. Wir wollen unsere Vernetzung und unsere Sichtbarkeit ausbauen – in Baden-Württemberg und international weit darüber hinaus. Wir wollen unsere Anziehungskraft als Start-up-Standort Baden-Württemberg weiter erhöhen“, sagte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut. Der heutige Tag zeige eindrucksvoll die inzwischen dynamische Gründungsszene im Land: „Wir haben hochmotivierte Start-ups, die unsere Zukunft mitgestalten wollen, engagierte regionale Start-up-Ökosysteme von Mannheim bis zum Bodensee, ein Förderangebot auf internationalem Top-Niveau, professionelle Landespartner für Beratung und Finanzierung und inzwischen auch viele etablierte Unternehmen, die sich den Start-ups als Kooperationspartner, Referenzkunden oder Investoren anbieten“, betonte Hoffmeister-Kraut. Allein in diesem und im vergangenen Jahr investiere ihr Ressort etwa 68 Millionen Euro in die Start-up-Förderung.

Die angestrebte Internationalisierung der diesjährigen Veranstaltung sei erfolgreich gelungen: „75 internationale Start-ups aus 16 Ländern wollen mit ihren baden-württembergischen Kolleginnen und Kollegen und der etablierten Wirtschaft Kontakte knüpfen. Das diesjährige Partnerland Israel ist allein mit 20 Start-ups vertreten“, hob Hoffmeister-Kraut hervor und wies auf die deutsch-israelische Kooperation im Bereich Start-ups hin. Der Kontakt mit Israel hat sich seit einer Delegationsreise des Ministerpräsidenten und der Wirtschaftsministerin 2017 weiterentwickelt und wichtige Impulse gegeben. So ist beispielsweise das neue Förderangebot „Start-up BW Pre Seed“, das innovative Start-ups in der kritischen Frühphase auf dem Weg zur Finanzierungsreife unterstützt, durch die israelischen Erfahrungen und den beidseitigen Austausch inspiriert worden. „Wir wollen unsere internationale Kooperation im Bereich Start-ups in Zukunft weiter ausbauen“, kündigte Hoffmeister-Kraut an.

Neben der politischen Prominenz des Landes sorgten nationale und internationale Rednerinnen und Redner von hoher Reputation für wertvolle Impulse: Dr. Auma Obama, Gründerin der Auma Obama Foundation Sauti Kuu, Maxine Fassberg, Vizepräsidentin von Intel Israel, oder Anna Alex, Gründerin von Outfittery, Berlin. Aber auch baden-württembergische Unternehmerpersönlichkeiten, die mit ihren Gründungen Erfolgsgeschichte geschrieben haben, wie Ulrich Dietz (GFT), Helmut Schelling (Vector Informatik) oder Axel Norbert Wittig (Webo).

Der Ministerpräsident und die Wirtschaftsministerin zeigten sich begeistert von der hohen Resonanz, die der zweite, noch stärker international ausgerichtete Gipfel der Landeskampagne „Start-up BW“ mit rund 5.000 Teilnehmenden erhielt. Rund 400 Start-ups, die sich ihren potenziellen Kunden und Investoren präsentierten, stellten in der bis zum letzten Standplatz ausgebuchten Halle 1 der Landesmesse ihre innovativen Produkte und Services vor. 25.000 qm und 14 Stunden Start-ups live mit Networking, Fachsimpeln und Investorengesprächen standen auf dem Programm, das am Abend mit einer großen Party auf Einladung der L-Bank zu Ende ging. Die ausstellenden Start-ups pitchten in sechs Kategorien – Lifesciences, Creative Industries, Food & Beverages, Software, AI & Cyber Security, Services, E-Commerce & Marketplaces, Manufacturing, Mobility & Hardware, Energy & Environment – parallel auf drei Bühnen. Für etablierte Unternehmen, die eine Kooperation mit Start-ups anstreben, stand eine „Venture- und Corporate-Lounge“ für Gespräche zur Verfügung.

Die Ministerin kündigte an, den Start-up BW Summit als die zentrale Veranstaltung in der Start-up-Szene des Landes zu etablieren. „Der Erfolg beflügelt uns, deshalb planen wir bereits die Fortsetzung im Juli 2020.“

Weitere Informationen:
Unter der Dachmarke Start-up BW arbeiten wir daran, Baden-Württemberg als Start-up- und Gründungsstandort deutlich zu stärken. Sowohl bewährte Förderprogramme als auch weiterentwickelte und neue Maßnahmen sind Bestandteil der Start-up BW Landeskampagne: www.startupbw.de

Die Summit-Eröffnung im Livestream (Reden von Ministerpräsident Winfried Kretschmann, Ministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut und Dr. Aura Obama)

Die Pressekonferenz im Livestream

Einblick ins Messegeschehen mit Adrian Thoma

Fotos der Veranstaltung finden Sie hier.
Diese können heruntergeladen und honorarfrei verwendet werden.

Start-up BW Facts
Start-up BW Bausteine

Über einem Modell eines Konferenzraums steht der Text „Popup Labor Baden-Württemberg – Machen Sie mit!“
  • Popup Labor

Popup Labor gastiert vom 30. Mai bis 3. Juni 2022 in Konstanz

Standort der Veranstaltungen wird das „farm Technologiezentrum“ auf dem Innovationsareal in der Bücklestraße in Konstanz sein. Dort werden beispielsweise Workshops zu den Themen Digitalisierung und Nachhaltigkeit, Zukunft der Arbeit, Künstliche Intelligenz oder Unternehmensgründung veranstaltet.

Austausch bei Tritschler
  • Einzelhandel

Wirtschaftsministerin besucht Einzelhändler und Innenstadt-Akteure

Im Fokus ihrer Reise nach Neuenstadt am Kocher sowie Heilbronn standen der Austausch zur Zukunft des Einzelhandels und der Innenstädte im Land sowie Best-Practice-Ansätze.

©Martina Berg, stock.adobe.com
  • Gutachten

Betrachtungszeitraum für Corona-Soforthilfe nicht veränderbar

Der sogenannte Betrachtungszeitraum bei der Corona-Soforthilfe kann rückwirkend nicht geändert werden. Zu diesem Ergebnis kommt ein Rechtsgutachten, das das Wirtschaftsministerium in Auftrag gegeben hat.

Porträtfoto von Dr. Dr. h.c. Manfred Fuchs
  • Ehrung

Bundesverdienstkreuz Erster Klasse für Dr. Dr. h.c. Manfred Fuchs

Für sein außergewöhnliches unternehmerisches, ehrenamtliches, kulturelles und soziales Engagement hat Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut das von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier verliehene Verdienstkreuz erster Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland an Dr. Dr. h.c. Manfred Fuchs überreicht.

Wirtschaftsministerin Dr. Hoffmeister-Kraut besucht die Firma Essity am 23. Mai 2022
  • Unternehmensbesuche

Wirtschaftsministerin besucht Unternehmen mit zukunftsweisenden Ideen

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut informierte sich bei den Firmen Getsafe (Versicherungswesen), Alstom (Bahntechnik) und Essity (nachhaltiges Herstellungsverfahren) in Heidelberg und Mannheim über innovative Lösungen und zukunftsweisende Ideen.

  • Praktikumswochen

Praktikumswochen starten in den Pfingstferien

In mehreren Tagespraktika können Schülerinnen und Schüler ab 15 Jahren unterschiedliche Betriebe und Berufsfelder kennenlernen. Organisiert wird dies über die landesweite Onlineplattform www.praktikumswoche-bw.de.

3,75 Millionen Euro für den Ausbau des Zentrums für Digitalisierte Batteriezellenproduktion

Die Forscherinnen und Forscher arbeiten beispielsweise zusammen mit der VARTA AG daran, die industrielle Produktion von Batteriezellen soweit zu optimieren, dass deutsche und europäische Hersteller im Wettbewerb mit Produzenten aus Asien wieder mühelos mithalten können.

Modell für die Mobilität der Zukunft: U-Shift
  • Automobilwirtschaft BW

„Baden-Württemberg kann als Gewinner aus dem Transformationsprozess hervorgehen"

Im Lenkungskreis des Transformationsrats Automobilwirtschaft BW zeigte sich Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut überzeugt, dass trotz aller Schwierigkeiten der Standort Baden-Württemberg als Gewinner aus dem Transformationsprozess hervorgehen könne. Vorraussetzung seien qualifizierte Beschäftigte, ein innovationsfreundliches Umfeld und eine leistungsfähige Infrastruktur.

Wort-Bild-Marke für das Netzwerk Fortbildung
  • Fortbildung

Jahrestagung des Netzwerks für berufliche Fortbildung

In Bretzfeld-Bitzfeld findet die 53. Jahrestagung des Netzwerks für berufliche Fortbildung statt. Die berufliche Weiterbildung ist der Schlüssel, um den Menschen in Zeiten eines tiefgreifenden Strukturwandels Sicherheit und neue Chancen zu geben.

Mensch und Roboter begrüßen sich, indem Sie die Knöchel aneinanderdrücken.
  • KI made in BW

KI-Innovationswettbewerb: Erfolgreich geförderte Projekte vorgestellt

Zum Abschluss der zweiten Förderrunde des KI-Innovationswettbewerbs wurden 38 der insgesammt 44 Projekte vorgestellt, dei mit ingesamt 11.4 Millionen Euro unterstützt wurden. Der Wettbewerb soll darauf hinwirken, dass mehr kleine und mittlere Unternehmen die neue Basistechnologie KI zur Weiterentwicklung ihrer Geschäftsmodelle nutzen.

Zwei Radwanderer in den Weinbergen
  • Tourismus

Akzeptanz für Tourismus im Land stärken

Mit dem Projekt „Tourismus.Bewusst.Stärken“ stärkt die Landesregierung die Tourismusakzeptanz zum Wohle aller. Sie soll die Bürgerinnen und Bürger bei Weiterentwicklung des Tourismus mitnehmen und ihre Bedürfnisse berücksichtigen. Mit dem Projekt möchte die Landesregierung wichtige Rahmenbedingungen für kommende Jahre gestalten.

Ein Mann zeigt einem jungen Mann etwas auf einem Bildschirm.
  • ESF-Förderprogramm

Kleinbetriebe werden bei der betrieblichen Ausbildung unterstützt

Das Wirtschaftsministerium unterstützt mit dem ESF-Förderprogramm „Ausbildungsbereitschaft stärken REACT-EU“ kleine Unternehmen bei der betrieblichen Ausbildung mit 3.500 Euro.

  • Startup BW

Save the Date: Start-up BW Night in Stuttgart am 21. Juli 2022

Unter dem Motto „Public meets Start-up culture“ findet am Donnerstag, 21. Juli
2022, auf dem Börsenplatz in Stuttgart die Start-up BW Night statt.

Wort-Bild-Logo der Kampagne Start-up BW. (Bild: Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg)
  • Gründungswettbewerb

Schülerfirmen aus Baden-Baden und Karlsbad gewinnen JUNIOR Landeswettbewerb

Die Firmen „Framingo“ vom Richard-Wagner-Gymnasium in Baden-Baden und die Schülerfirma „Light it up“ vom Gymnasium Karlsbad werden Baden-Württemberg beim Bundeswettbewerb in Köln vertreten, wenn Deutschlands beste Schülerfirma gekürt wird.

Bunte Grafik des Fachtages Gemeinsam gegen Menschenhandel und Arbeitsausbeutung
  • Arbeitsrecht

Fachtag „Gemeinsam gegen Menschenhandel und Arbeitsausbeutung“

Das Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg lädt gemeinsam mit dem Bündnis Faire Arbeitsmigration zu einen Fachtag „Gemeinsam gegen Menschenhandel und Arbeitsausbeutung“ am 30. Mai 2022 nach Stuttgart ein, um sich zu informieren, sich auszutauschen und zu vernetzen.

Gruppenbild der Delegation
  • Delegationsreise

Wirtschaftsministerin informiert sich in Israel über Innovationen und Start-ups

Im Fokus der Reise standen neben der offiziellen Eröffnung der Wirtschaftsrepräsentanz Baden-Württembergs in Tel Aviv politische Gespräche sowie Termine mit Schwerpunkt auf den Bereichen Künstliche Intelligenz, Cybersicherheit und Cleantech.

Geldscheine
  • Förderung

Rund 14 Millionen Euro für „Innovationslabor K15“ des fem in Schwäbisch Gmünd

Die Mittel für die Förderung stammen aus dem Programm „REACT-EU“, mit dem die Europäische Union die Krisenbewältigung im Zusammenhang mit der COVID-19 Pandemie unterstützt.

Ministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut (Bild: © Martin Stollberg)
  • Digital Hubs

Wirtschaftsministerin besucht Digital Hub in Künzelsau

Die Digital Hubs haben sich zu wichtigen Bestandteilen des digitalen Ökosystems in Baden-Württemberg entwickelt. Hoffmeister-Kraut betonte ihren hohen Stellenwert der Hubs.

  • Auszeichnung

Persönlichkeiten und Unternehmen mit Wirtschaftsmedaille ausgezeichnet

Für herausragende unternehmerische Leistungen und zum Dank für besondere Verdienste um die baden-württembergische Wirtschaft hat Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut bei einer Festveranstaltung im Neuen Schloss in Stuttgart die Wirtschaftsmedaille des Landes an sechs Persönlichkeiten und sieben Unternehmen verliehen.

Moderner Aussichtsturm in einem Baumwipfelpfad im Schwarzwald
  • Tourismus

Tourismusfinanzierung Plus wird ab 1. Juni fortgesetzt

Das Land stellt dafür 8 Millionen Euro zur Finanzierung von Tilgungszuschüssen im Rahmen von zinsverbilligten Darlehen bereit.

Labor / ©Drew Hays / Unsplash
  • Standortwettbewerb

Neue Ansiedlungsstrategie für Unternehmen

Um Schlüsseltechnologien nach Baden-Württemberg zu holen und die Position des Landes im nationalen und internationalen Standortwettbewerb zu stärken, hat die Landesregierung Eckpunkte einer Ansiedlungsstrategie für Unternehmen vorgestellt.

Ministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut (Bild: © Martin Stollberg)
  • Arbeitsmarkt

Arbeitsmarkt erholt sich weiter

Wirtschafts- und Arbeitsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut nannte die Arbeitsmarktdaten für April 2022 erfreulich und ermutigte Jugendliche, sich auf freie Ausbildungsplätze zu bewerben.

Geldscheine / ©Erwin Wodicka - wodicka@aon.at
  • Förderung

REACT-EU-Förderung für Hahn-Schickard-Gesellschaft

Mit Mitteln aus dem Programm „REACT-EU“ der Europäischen Union fördert das Wirtschaftsministerium die Institute der Hahn-Schickard-Gesellschaft mit 3,17 Millionen Euro für den Ausbau der Geräteinfrastruktur in der Mikrosystemtechnik.

  • Förderaufruf

Innovationswettbewerb „Klimaneutrale Produktion mittels Industrie 4.0-Lösungen“ startet

Der Innovationswettbewerb hat ein Volumen von insgesamt 10 Millionen Euro. Damit sollen Unternehmen im Land unterstützt werden, die digitale Transformation im Unternehmen mit einer Steigerung der Ressourceneffizienz zu verbinden.

Ministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut (Bild: © Martin Stollberg)
  • Tag der Arbeit

Hoffmeister-Kraut betont Bedeutung gelebter Sozialpartnerschaft

Anlässlich der Feierlichkeiten zum Tag der Arbeit am 1. Mai 2022 bestärkte Arbeits- und Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut den Beistand für die Ukraine und betonte die Bedeutung des Betriebsverfassungsgesetzes für Unternehmen sowie Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer.