Start-up BW

„Start-up BW Local“ steht im Finale der Europäischen Unternehmensförderpreise 2020

Logo der Kampagne Start-up BW. (Bild: Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg)

Der Landeswettbewerb „Start-up BW Local – Gründungsfreundliche Kommune“ steht im Finale der Europäischen Unternehmensförderpreise 2020 (EEPA). Der Wettbewerb hat es nach dem Gewinn des deutschen Vorentscheids im Mai nun auf die Shortlist der internationalen Jury geschafft. Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut erklärte: „Ich freue mich, dass unser Wettbewerb sich bis hierhin durchgesetzt und die Jury überzeugt hat. Mit dem Einzug ins Finale der Europäischen Unternehmensförderpreise können wir unseren Gründungsstandort noch sichtbarer machen. Gründungsförderung ist jetzt wichtiger denn je. Innovative und neue Geschäftsmodelle können dazu beitragen, unsere Wirtschaft auch in Zukunft wettbewerbsfähig zu machen.“ Mit „Start-up BW Local“ fördere das Land Gemeinden, Städte und Landkreise bei der Erstellung von Konzepten zur optimalen Unterstützung von Gründerinnen und Gründern vor Ort und zeichne die überzeugendsten Umsetzungen aus, so die Ministerin.

In diesem Jahr wurden aus 185 Bewerbungen für Vorentscheide in 27 Ländern 49 Projekte ausgewählt und ins europäische Rennen des EEPA geschickt. Mitte September erstellte die internationale Jury eine Shortlist mit den 19 europäischen Finalisten des Wettbewerbs – mit Erfolg für Baden-Württemberg. Im November tritt „Start-up BW Local“ in der Wettbewerbskategorie „Verbesserung der Geschäftsumgebung“ gegen Projekte aus Finnland und Spanien an.

Prof. Dr. Simone Chlosta, Leiterin des Fachbereichs Gründung beim RKW Kompetenzzentrum, das den deutschen Vorentscheid durchführt, gratulierte: „Mit der einzigartigen Förderung von regionalen Gründungsökosystemen durch die Ansprache von Kommunen als treibende Kraft für die Entstehung von Gründungen vor Ort, wie sie bei ‚Start-up BW Local‘ stattfindet, hat Deutschland ein unvergleichliches Projekt mit großem Vorbildcharakter ins internationale Rennen der European Enterprise Promotion Awards 2020 geschickt. Wir gratulieren zur Shortlistplatzierung und drücken fest die Daumen für das Finale!“

Auch das zweite deutsche Vorentscheids-Gewinnerprojekt „Greentech.Ruhr“ wurde für die Shortlist ausgewählt und hat damit große Chancen auf einen Preis in der Kategorie „Förderung der Entwicklung von grünen Märkten und von Ressourceneffizienz.“ Die Gewinner des Finales werden am 16. November im Zuge der SME Assembly der Europäischen Kommission verkündet.

Der Landeswettbewerb Start-up BW Local

„Start-up BW Local“ fördert Gemeinden, Städte und Landkreise bei der konzeptionellen Erstellung gründungsfreundlicher Strukturen vor Ort. Gründerinnen und Gründer bewerten im Anschluss die Konzepte und zeichnen die überzeugendsten Teilnehmer mit dem Label „Gründungfreundliche Kommune“ aus. Seit dem Start des Formats sind neben einer Community der Gründungsunterstützer auch unbürokratische Strukturen entstanden, von denen Gründerinnen und Gründer profitieren.

Der Wettbewerb wird gemeinsam getragen von den baden-württembergischen kommunalen Spitzenverbänden Gemeindetag, Städtetag, Landkreistag sowie vom Baden-Württembergischen Industrie- und Handelskammertag (BWIHK) und vom Baden-Württembergischen Handwerkstag (BWHT).

Weitere Informationen

Die Europäischen Unternehmensförderpreise

Seit 2006 prämiert die Europäische Kommission jährlich Behörden, Wirtschafts- und Bildungseinrichtungen sowie öffentlich-private Partnerschaften, die sich der Förderung von Unternehmergeist und Unternehmertum verschrieben haben, mit den European Enterprise Promotion Awards. Ausgelobt wird der zweistufige Wettbewerb mit sechs Wettbewerbskategorien in den Mitgliedstaaten der EU sowie in assoziierten Staaten des COSME-Programms (Förderprogramm der EU für die Wettbewerbsfähigkeit von kleinen und mittleren Unternehmen). Die teilnehmenden Länder identifizieren im Rahmen von nationalen Vorentscheiden – in Deutschland organisiert durch das RKW Kompetenzzentrum in Eschborn – jeweils maximal zwei Projekte aus unterschiedlichen Kategorien, die sich durch besonders innovative Unterstützungsleistungen auszeichnen.

Die European Enterprise Promotion Awards werden am 16. November 2020 im Zuge der SME Assembly der EU-Kommission verliehen. Die SME Assembly findet jährlich in dem Land statt, das im entsprechenden Halbjahr die EU-Ratspräsidentschaft innehat, und ist eines der bedeutendsten Events für kleine und mittelständische Unternehmen in Europa. In Anbetracht der COVID-19 Pandemie und im Interesse der Sicherheit und der Gesundheit der Gäste, wird die SME Assembly in diesem Jahr nicht in Berlin, sondern als Online-Event stattfinden.

Weiterführende Informationen zum Wettbewerb

Das RKW Kompetenzzentrum

Das RKW Kompetenzzentrum ist ein gemeinnütziger und neutraler Impuls- und Ratgeber für den deutschen Mittelstand. Sein Angebot richtet sich an Menschen, die ihr etabliertes Unternehmen weiterentwickeln, ebenso wie an jene, die mit eigenen Ideen und Tatkraft ein neues Unternehmen aufbauen wollen.

Ziel ist es, kleine und mittlere Unternehmen für Zukunftsthemen zu sensibilisieren und sie dabei zu unterstützen, ihre Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft zu entwickeln, zu erhalten und zu steigern, Strukturen und Geschäftsfelder anzupassen und Beschäftigung zu sichern. Zu den Schwerpunkten „Gründung“, „Fachkräftesicherung“ und „Innovation“ bietet das RKW Kompetenzzentrum praxisnahe und branchenübergreifende Lösungen und Handlungsempfehlungen für aktuelle und zukünftige betriebliche Herausforderungen.

Bei der Verbreitung der Ergebnisse vor Ort arbeitet das Kompetenzzentrum mit Sitz in Eschborn eng mit den Expertinnen und Experten in den RKW Landesorganisationen zusammen.

Das RKW Kompetenzzentrum wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert. Weitere Informationen.

Geldmünzen / ©Marian Vejcik
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Im Rahmen des Strategiedialogs Automobilwirtschaft Baden-Württemberg fördert das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau das Forschungs-vorhaben „KliMEA“ am Karlsruher Institut für Technologie (KIT).

Ministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut (Bild: © Martin Stollberg)
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Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut
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Logo der Kampagne Start-up BW. (Bild: Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg)
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Logo der Kampagne Start-up BW. (Bild: Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg)
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