Arbeitszeit

Arbeits- und Wirtschaftsministerin auf arbeitsmarktpolitischer Reise zum Schwerpunkt Arbeitszeitflexibilität

Ministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut (Bild: © Martin Stollberg)

Wirtschafts- und Arbeitsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut hat im Rahmen einer arbeitsmarktpolitischen Reise zum Schwerpunkt Arbeitszeitflexibilität Unternehmen unterschiedlicher Branchen besucht. In Gesprächen mit Beschäftigten und Unternehmensvertretern machte sich die Ministerin ein persönliches Bild von der vielfältigen Arbeitswirklichkeit im Land.

Dabei stand die Frage im Mittelpunkt, wie sich in der digital und global vernetzten Arbeitswelt Arbeitszeitmodelle und Arbeitszeitwünsche der Beschäftigten und der Unternehmen miteinander in Einklang bringen lassen und gleichzeitig Gesundheit und Sicherheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gewährleistet werden können.

 

Hoffmeister-Kraut: „In Zeiten der Digitalisierung und vielfältiger Arbeitszeitmodelle müssen wir auch darüber diskutieren, inwieweit unser Arbeitszeitgesetz diesen Herausforderungen noch gerecht wird. Ein modernes Arbeitszeitrecht sollte dem Wunsch der Betriebe und Beschäftigten nach einer möglichst passgenauen Gestaltung der Arbeitszeit ausreichend Rechnung tragen.“ Dabei müsse „der Schutz der Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten selbstverständlich sichergestellt sein“, hob sie hervor.

 

Auch der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung plädiere für den Wechsel von einer Tages- auf eine Wochenhöchstarbeitszeit, um so die Arbeitszeit flexibler auf Wochentage zu verteilen. „Genau darauf zielt auch unser Vorschlag ab“, betonte Hoffmeister-Kraut. „So schaffen wir Gestaltungsspielräume, ohne dass es zu einer höheren Arbeitsbelastung kommt.“ Das Arbeitszeitgesetz setze lediglich die äußeren gesetzlichen Grenzen, innerhalb derer gearbeitet werden dürfe und Arbeitszeiten tarif- und arbeitsvertraglich vereinbart werden könnten, erläuterte die Ministerin. Darüber hinaus gehende Abweichungen durch tarifvertragliche Vereinbarung sollten weiterhin möglich sein. „Aufgabe des Gesetzgebers ist es, einen modernen Arbeitszeitrahmen für alle zu schaffen – branchenübergreifend und tarifunabhängig.“

 

Parallel zu einer Flexibilisierung des Arbeitszeitgesetzes sei es als begleitende Maßnahme wichtig, den Arbeitsschutz effektiv und nachhaltig zu stärken, so die Ministerin: „Arbeitszeitregelungen sind nur effektiv, wenn sie in der Praxis eingehalten werden. Deshalb wollen wir parallel zur Reform des Arbeitszeitrechts den Arbeitsschutz stärken.“

 

Hoffmeister-Kraut besuchte zwei Betriebe, die MHP Mobile Hauskrankenpflege GmbH in Tübingen und die Gambro Dialysatoren GmbH in Hechingen, bei denen durch behördliche Genehmigung bis zu zwölf Stunden täglich gearbeitet wird. Dabei informierte sie sich aus erster Hand über die damit verbundenen Belastungen und Vorteile. Darüber hinaus besuchte die Arbeits- und Wirtschaftsministerin das Landhotel Hirsch in Bebenhausen und das Start-up Sodge IT GmbH in Balingen und diskutierte über Bedürfnisse und Anforderungen an ein modernes und flexibles Arbeitszeitrecht. „Wir können die Arbeitswelt 4.0 mit dem Arbeitszeitrecht von vorgestern nicht erfolgreich gestalten. Dazu brauchen wir in vielen Bereichen auch eine Modernisierung der Arbeitskultur – von der Präsenzkultur zur ergebnisorientierten Vertrauenskultur“, betonte die Ministerin. Der Blick in andere Länder zeige, dass hier bereits deutlich flexiblere Rahmenbedingungen bestünden. „Länder wie die Niederlande, Österreich, Schweiz und das Vereinigte Königreich haben bereits längere tägliche Höchstarbeitszeiten und die EU-Arbeitszeit-Richtlinie sieht gar keine Tageshöchstarbeitszeiten vor.“

 

Fotos der Reise finden Sie in unserer Mediathek.

©Martina Berg, stock.adobe.com
  • Coronavirus

Rund 116.830 Zuschüsse in Höhe von knapp 1,14 Milliarden Euro ausbezahlt

Für das Soforthilfeprogramm des Landes zur Bewältigung der Coronakrise sind seit Programmstart am 25. März 2020 157.373 Anträge von den Kammern nach erfolgter Vorprüfung an die L-Bank übermittelt worden.

Mitarbeiter in einem medizinischen Labor
  • Coronavirus

Land unterstützt Entwicklung von Schnelltests zum Vor-Ort-Nachweis des Corona-Virus mit sechs Millionen Euro

Das Wirtschaftsministerium fördert die Entwicklung eines Schnelltests zum Vor-Ort-Nachweis des Corona-Virus mit sechs Millionen Euro.

Eine Roboterhand tippt auf einem Monitor aus Glas
  • Digitalisierung

Wirtschaftsministerium verlängert Förderung für „Digitallotsen Wirtschaft 4.0“

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau wird bis Ende 2022 mit insgesamt rund 658.000 Euro weiterhin sogenannte „Digitallotsen Wirtschaft 4.0“ fördern.

©Martina Berg, stock.adobe.com
  • Coronavirus

Rund 155.000 Anträge für „Soforthilfe Corona“ vorgeprüft

Ministerin Hoffmeister-Kraut: „Ich bin zuversichtlich, dass ab sofort alle Anträge innerhalb weniger Tage zur Auszahlung gebracht werden können“

stock adobe

Beschluss der Bundesregierung für neues Kreditprogramm für mittelständische Unternehmen

Ministerin Hoffmeister-Kraut: „Ich freue mich, dass der Bund unsere Pläne für eine ´Liquiditätsbrücke‘ aufgreift und den Mittel-stand mit großzügigen Liquiditätshilfen mit 100-prozentiger Haftungsfreistellung unbürokratisch unterstützen will“

©Martina Berg, stock.adobe.com
  • Coronavirus

Über 225.000 Anträge für „Soforthilfe Corona“

Für das Soforthilfeprogramm des Landes zur Bewältigung der Corona-Krise sind inzwischen 225.834 Anträge eingegangen (Stand 15.00 Uhr).

Kassenarbeitsplatz in einem Supermarkt
  • Coronavirus

Ladenschließung über Osterfeiertage

An Karfreitag und Ostersonntag bleiben in Baden-Württemberg alle Geschäfte geschlossen.

©Martina Berg, stock.adobe.com
  • Coronavirus

Rund 210.000 Anträge für „Soforthilfe Corona“ – Zuschüsse in Höhe von rund 36 Millionen Euro ausbezahlt

Für das Soforthilfeprogramm des Landes zur Bewältigung der Corona-Krise sind inzwischen 210.154 Anträge eingegangen (Stand 15.00 Uhr).

Alexey Pavlov und Ivan Alles
  • Start-up BW

„Start-up BW@School“

Mit dem Projekt „Start-up BW@School“ bringt das Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg Schülerinnen und Schüler mit Gründerpersönlichkeiten in Kontakt und ermöglicht es ihnen, die Welt der Start-ups hautnah zu erleben.

©Martina Berg, stock.adobe.com
  • Coronavirus

190.000 Anträge für „Soforthilfe Corona“ – Zuschüsse von rund 26,5 Millionen Euro ausbezahlt

Seit Beginn des Soforthilfeprogramms des Landes zur Bewältigung der Corona-Krise vor einer Woche gingen rund 190.000 Anträge (Stand 15.00 Uhr) ein.

Logo der Kampagne Start-up BW. (Bild: Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg)
  • Start-up BW

Frühphasenförderung „Start-up BW Pre-Seed“ wegen Corona-Krise ausgeweitet

Ministerin Hoffmeister-Kraut: „Wir müssen alles dafür tun, dass der Gründungsstandort und die Innovationskraft Baden-Württembergs langfristig gesichert sind“

Haus Behrens und Stam der Stuttgarter Weissenhofsiedlung. (Bild: González / Weissenhofmuseum)
  • Europäisches Kultruerbe-Siegel

Europäisches Kulturerbe-Siegel für die Stuttgarter Weissenhofsiedlung

Die Stuttgarter Weissenhofsiedlung soll als Teil des Netzwerkes der Werkbund-siedlungen 1927-1932 in 2020 das Europäische Kulturerbe-Siegel erhalten.

Glühbirne

Erfolgreiche Zwischenbilanz zum „PATENTCOACH BW“

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut hat heute (1. April) anlässlich des einjährigen Bestehens des Projekts eine erfolgreiche Zwischenbilanz zum „PATENTCOACH BW“ gezogen.

Miniatur-Papphaus vor einem blauen Hintergrund
  • Städtebauförderung

265 Millionen Euro für 396 städtebauliche Maßnahmen bewilligt

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau hat den Städten und Gemeinden im Land insgesamt rund 265 Millionen Euro für städtebauliche Erneuerungsmaßnahmen bewilligt.

©Martina Berg, stock.adobe.com
  • Coronavirus

Über 166.000 Anträge für „Soforthilfe Corona“ – Zuschüsse von rund 14 Millionen Euro ausgezahlt

Für das Soforthilfeprogramm des Landes zur Bewältigung der Corona-Krise liegen inzwischen über 166.000 Anträge vor.

Haus aus hölzernen Bauklötzen
  • Wohnungsbau

Förderprogramm „Wohnungsbau BW 2020/2021“ geht zum 1. April 2020 an den Start

Das Förderprogramm „Wohnungsbau BW 2020/2021“ tritt zum 1. April 2020 in Kraft.

  • Batterie

Landesregierung beschließt Unterstützung für europäische Batterie-Projekte (IPCEI)

Die Landesregierung hat am 31. März 2020 die Unterstützung baden-württembergischer Unternehmen bei der europäischen Initiative zum Aufbau einer Batteriezellfertigung (IPCEI) in Höhe von bis zu 155 Millionen Euro beschlossen.

Virtuelle Visualisierung einer Glühbirne
  • Arbeitsmarkt

Arbeitsmarktzahlen im März

Arbeitsministerin Hoffmeister-Kraut: „Gegenwärtig sind wir noch nicht in der Lage, Ausmaß und Dauer der auf uns zukommenden Kurzarbeit und Arbeitslosigkeit präzise abzuschätzen.

Staatspreis Baukultur des Landes Baden-Württemberg
  • Staatspreis Baukultur

Staatspreis Baukultur Baden-Württemberg 2020 verliehen

Im Rahmen einer virtuellen Ehrung wurden die Preisträgerinnen und Preisträger des Staatspreises Baukultur und die Empfänger von Anerkennungen in insgesamt acht Sparten bekanntgegeben.

©Martina Berg, stock.adobe.com
  • Coronavirus

Über 137.000 Anträge für „Soforthilfe Corona“ – Zuschüsse über vier Millionen Euro bereits ausgezahlt

Für das Soforthilfeprogramm des Landes zur Bewältigung der Corona-Krise liegen inzwischen über 137.450 Anträge vor.

©Martina Berg, stock.adobe.com
  • Coronavirus

Vorbereitung des Bundes-Soforthilfeprogrammes läuft auf Hochtouren

Das Soforthilfeprogramm des Bundes für Betriebe mit bis zu zehn Beschäftigten befindet sich auf der Zielgeraden.

Baustelle mit Kran / ©Jakob Kamender - Fotolia
  • Coronavirus

Arbeitsschutzmaßnahmen auf Baustellen

Das Wirtschaftsministerium hat gemeinsam mit dem Sozialministerium eine Richtlinie zur Eindämmung der Übertragung des Corona-Virus auf Baustellen herausgegeben.

Geldmünzen / ©Marian Vejcik
  • Förderung

Innovationsallianz Baden-Württemberg gefördert

Das Wirtschaftsministerium fördert die Forschungsinstitute der Innovationsallianz Baden-Württemberg (InnBW) mit insgesamt rund 33,8 Millionen Euro.

Spitzengespräch
  • Soforthilfe Corona

Erleichterungen bei den Förderbedingungen für Soforthilfen

„Die Corona-Soforthilfe des Landes wird ohne Prüfung des privaten Vermögens ausbezahlt. Stattdessen müssen Antragssteller nur nachweisen, dass die laufenden betrieblichen Einnahmen nicht ausreichen, um die laufenden betrieblichen Kosten des Unternehmens zu finanzieren“, stellt Wirtschaft- und Arbeitsministerin Dr. Nicole Hofmeister-Kraut am Sonntag, 29.03.2020 klar.

©Martina Berg, stock.adobe.com
  • Coronavirus

Bereits über 100.000 Anträge für „Soforthilfe Corona“ für baden-württembergische Wirtschaft eingereicht

Seit dem Start des Soforthilfeprogramms des Landes zur Bewältigung der Corona-Krise sind bis dato über 100.000 Anträge (Stand heute 11 Uhr) eingegangen.