Mietspiegel

Wirtschaftsministerium fördert qualifizierte Mietspiegel bis Ende 2021

Ein Miniatur-Holzhaus steht auf einem Schreibtisch vor Unterlagen, die gerade beschrieben werden.

Baden-Württemberg fördert seit 2018 kommunale Kooperationsprojekte zur Erstellung qualifizierter Mietspiegel und wird das Programm nun weiter fortsetzen. „Das Förderprogramm war bislang ein voller Erfolg. Deshalb haben wir uns entschlossen, es um zwei Jahre zu verlängern und dafür insgesamt 400.000 Euro bereitzustellen“, gab Wohnungsbauministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut heute (6. März) bekannt.

„Qualifizierte Mietspiegel machen die lokalen Wohnungsmärkte transparenter. Das verringert Konflikte zwischen Vermietern und Mietern über die zulässige Miethöhe und schafft Sicherheit für beide Seiten. Da Mietspiegel insbesondere auf angespannten Wohnungsmärkten eine wichtige Bindungswirkung entfalten, gibt es dort den doppelten Fördersatz“, so Hoffmeister-Kraut. „Unser Ziel ist es, dass möglichst flächendeckend im Land qualifizierte Mietspiegel erstellt werden. Deshalb fördern wir als erstes Bundesland seit 2018 Kooperationsprojekte zur Erstellung qualifizierter Mietspiegel.“

Die Förderung bietet den Gemeinden einen Anreiz, um großräumig und möglichst flächendeckend qualifizierte Mietspiegel zu erstellen. Für die beteiligten Gemeinden ergeben sich dadurch wichtige Synergieeffekte. Sie übernehmen die Projektsteuerung gemeinsam, die anfallenden Kosten verteilen sich auf alle Kooperationspartner und sie können die finanzielle Unterstützung des Landes in Anspruch nehmen.

Mit der Einrichtung des Förderprogramms hatte das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau eine Empfehlung der Wohnraum-Allianz erfolgreich umgesetzt. In den Jahren 2018 und 2019 förderte das Wirtschaftsministerium insgesamt 25 Projekte mit rund 740.000 Euro, in denen 116 Kommunen miteinander kooperierten. Insgesamt konnten bereits 1,65 Millionen Einwohner und damit 15 Prozent der Gesamteinwohnerzahl von Baden-Württemberg erreicht werden.

Hintergrundinformationen

Ein qualifizierter Mietspiegel wird nach anerkannten wissenschaftlichen Grund-sätzen erstellt und von der Gemeinde oder von Interessenvertretern der Mieter und Vermieter anerkannt. Gefördert werden Kooperationsprojekte von mindestens zwei Kommunen zur gemeinsamen Erstellung eines qualifizierten Mietspiegels, wenn die kooperierenden Gemeinden zusammen eine Einwohnerzahl von mindestens 10.000 Einwohnern erreichen. Die Regelförderung in den Jahren 2020 und 2021 liegt bei 0,25 Euro je Einwohner und ist künftig auf einen Höchstbetrag von maximal 40.000 Euro je Kooperationsprojekt begrenzt. Insgesamt stehen jährlich 200.000 Euro zur Verfügung.

Mit Blick auf die besondere Bedeutung qualifizierter Mietspiegel in Gebieten mit angespannten Wohnungsmärkten werden Kooperationsprojekte, bei denen sich mindestens eine Gemeinde in der Gebietskulisse der neuen Landesverordnung zur Mietpreisbremse befindet, mit einem erhöhten Fördersatz von 0,50 Euro pro Einwohner unterstützt. In den beiden Vorjahren standen für das Förderprogramm jährlich 400.000 Euro zur Verfügung. Der Fördersatz – unabhängig davon, ob ein angespannter Wohnungsmarkt vorlag - lag bei 0,50 Euro, der Höchstbetrag war auf 50.000 Euro begrenzt. Anträge der Gemeinden sind für das Förderjahr 2020 bis 31. Oktober 2020 möglich und können bereits vor dem Inkrafttreten der neuen Landesverordnung gestellt, die Fördermittel allerdings erst nach deren Inkrafttreten - voraussichtlich noch im ersten Halbjahr - bewilligt werden.

Karte „Qualifizierte Mietspiegel in Baden-Württemberg“ (PDF)

Weitere Informationen zum Förderprogramm

Logo der Kampagne Start-up BW. (Bild: Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg)
  • Start-up BW

Landeswettbewerb „Start-up BW Local“ zeichnet weitere 26 gründungsfreundliche Kommunen aus

26 Kommunen in Baden-Württemberg tragen ab sofort das Prädikat „Gründungsfreundliche Kommune 2020/2021“.

©Kzenon - Fotolia
  • MINT

9. Bilanzgespräch des Bündnisses „Frauen in MINT-Berufen“

Auf Einladung von Wirtschaftsministerin Dr. Hoffmeister-Kraut trafen sich heute (22. Oktober) die Partner des Bündnisses „Frauen in MINT-Berufen“ zu ihrem jährlichen Bilanzgespräch – diesmal virtuell.

Dummy Image
  • Lieferketten

Veranstaltungsreihe zu nachhaltigem Lieferkettenmanagement

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut eröffnete heute (22. Oktober) die Veranstaltungsreihe „global verantwortlich BW – Lieferketten nachhaltig gestalten“.

Virtuelle Visualisierung einer Glühbirne
  • Bildungszeitgesetz

Bildungszeitgesetz: Ministerrat gibt Referentenentwurf zur Verbandsanhörung frei

Ministerin Hoffmeister-Kraut: „In Zeiten der Transformation und der Pandemie sind gut qualifizierte und leistungsfähige Beschäftigte für unseren wirtschaftlichen Erfolg wichtiger denn je“

Quelle: Fotolia
  • Brexit

Wirtschaftsministerium startet Veranstaltungsreihe zur Vorbereitung auf das Ende der Brexit-Übergangsphase

Hoffmeister-Kraut: „Die vergangenen Tage und Wochen zeigen, wie bedeutend eine gute Vorbereitung für eine weiterhin positive wirtschaftliche Zusammenarbeit mit dem Vereinigten Königreich ist“

Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut

"Gastgewerbe sieht einem schwierigen Winter entgegen"

Ministerin Hoffmeister-Kraut äußert sich zur Situation des Gastgewerbes.

Logo der Wohnraum-Allianz BW. (Bild: Wohnraum-Allianz Baden-Württemberg)
  • Wohnraum-Allianz

Zehntes Spitzengespräch der Wohnraum-Allianz

Anlässlich des zehnten und vorerst letzten Spitzengespräches der Wohnraum-Allianz zog Wohnungsbauministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut eine Bilanz.

Zwei Männer sitzen an einem Tisch und nutzen Smartphones
  • Weiterbildung

Wirtschaftsministerium fördert Digital-Dozenten-Akademie der IHK Reutlingen

Ziel des Projekts ist der Ausbau der Digitalkompetenzen von Dozenten der beruflichen Weiterbildung.

Handschlag nach unterschriebenem Mietvertrag
  • Arbeitsmarkt

Landestariftreue- und Mindestlohngesetz wird nicht geändert

Nach dem Ende des Beteiligungsprozesses mit den wesentlichen Verbänden, Wirtschaftsorganisationen und Gewerkschaften steht fest: Das Landestariftreue- und Mindestlohngesetz wird nicht geändert.

Staatssekretärin Katrin Schütz (Bild: Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg)
  • Arbeitsmarktpolitische Reise

Digitale arbeitsmarktpolitische Reise in den Regierungsbezirk Tübingen

Staatssekretärin Schütz: „Auch in virtuellem Format eine gute Gelegenheit, um mit den Unternehmen und Beschäftigten in Austausch über konkrete Belange der Arbeitswelt zu kommen“

Symbolbild für Digitale Transformation: Verschiedene Icons zum Thema Digitalisierung
  • Initiative Wirtschaft 4.0 BW

„Digitalisierungsprämie Plus“ für Unternehmen gestartet

Das Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg hat am 15. Oktober in Kooperation mit der L-Bank das Förderprogramm „Digitalisierungsprämie Plus“ gestartet. Für das Programm, für das die erfolgreiche „Digitalisierungsprämie“ passgenau weiterentwickelt wurde, stehen insgesamt 66 Millionen Euro zur Verfügung.

Ein Mann nutzt AR-Technologie, um den Standort einer neuen Maschine zu planen.
  • Lernfabriken 4.0 BW

Ministerium fördert Ausbildungsangebote im Bereich Künstliche Intelligenz

Berufliche Schulen im Land können sich ab sofort mit spannenden KI-Projekten für eine Förderung bewerben. Dafür stellt das Wirtschaftsministerium eine Million Euro zur Verfügung.

Start-up BW Elevator Pitch Heilbronn-Franken
  • Start-up BW

Die BäckerAI gewinnt Regional Cup Heilbronn-Franken

Der Regional Cup Heilbronn-Franken fand am 13. Oktober 2020 bei der IHK Heilbronn-Franken statt. Neun Teams präsentierten ihre Geschäftsideen vor einer Fachjury.

Quelle: Fotolia
  • Brexit

Noch besteht eine Chance

Wirtschaftsministerin Hoffmeister-Kraut äußert sich zur endenden Verhandlungsfrist für ein Brexit-Handelsabkommen.

Ministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut (Bild: Martin Stollberg / Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg)
  • Corona-Pandemie

Wirtschaftsministerin zu möglichen weiteren Hilfen

„Ein gutes und wichtiges Signal des Bundes. Überlegungen zu Unternehmerlohn überfällig“

Zwei Männer sitzen an einem Tisch und nutzen Smartphones
  • BWIHK-Konjunkturumfrage

"Der Weg aus der Krise ist kein Selbstläufer"

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut äußert sich zur Konjunkturumfrage des baden-württembergischen IHK-Tages.

Frauenwirtschaftstage 2020
  • Frauenwirtschaftstage

16. Frauenwirtschaftstage 2020 starten mit dem Schwerpunkt „Female Leadership – Chefinnen gesucht“

Wirtschafts- und Arbeitsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut hat anlässlich der diesjährigen Frauenwirtschaftstage die Bedeutung von Frauen in Führungspositionen hervorgehoben.

Popup Labor Schramberg
  • Popup-Labor

„Popup-Labor Baden-Württemberg“ in Schramberg findet virtuell statt

Das „Popup-Labor Baden-Württemberg“ in Schramberg findet vom 16. bis 23. Oktober 2020 in virtuellem Format statt.

Wort-Bild-Marke für den Afrika-Gipfel 2020: Kollage mit Umriss von Afrika und einer Luftaufnahme einer afrikanischen Großstadt
  • 2. Wirtschaftsgipfel Afrika 2020:

Virtuell durch die dynamischen Zukunftsmärkte Afrikas

Von 12. Oktober bis 15. November bieten Online-Veranstaltungen und Videobeiträge während der virtuellen Afrikawochen umfassende Einblicke in afrikanische Zukunftsmärkte und veranschaulichen die besonderen Potenziale des Chancenkontinents für baden-württembergische Unternehmen.

Verleihung Bundesverdienstkreuz am 12. Oktober 2020
  • Bundesverdienstkreuz

Bundesverdienstkreuz für Dr. Harry Brambach

Wirtschaftsministerin Hoffmeister-Kraut: „Dr. Harry Brambach hat das Kfz-Gewerbe im Land nachhaltig geprägt und auf einen guten Pfad in Richtung Zukunft geführt“

Eröffnung der Wirtschaftsrepräsentanz in Tel Aviv am 12. Oktober 2020
  • Wirtschaftsrepräsentanz

Wirtschaftsministerium eröffnet neue Wirtschaftsrepräsentanz in Tel Aviv

Wirtschaftsministerin Hoffmeister-Kraut: „Israel ist mit seinen Unternehmen gerade für unsere innovativen Unternehmen und Start-ups ein idealer Kooperationspartner“

Popup Labor Schramberg
  • Popup-Labor

Popup-Labor Baden-Württemberg gastiert in Schramberg

Wirtschaftsministerin Hoffmeister-Kraut: „Mit dem Popup-Labor in Schramberg möchten wir die Unternehmen dabei unterstützen, eine neue, digitale Normalität zu gestalten“

Adobe Stock/Rene Schmidt
  • Förderung

Nachhaltiger Lieferverkehr in Klein- und Mittelstädten: Startschuss für drei Projekte

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau fördert im Rahmen eines Ideenwettbewerbs zur E-Mobilität in der Logistik in Klein- und Mittelstädten drei Projekte mit insgesamt rund 685.000 Euro.

Virtuelle Visualisierung einer Glühbirne
  • Förderung

Wirtschaftsministerium fördert weitere städtebauliche Vorhaben im Investitionspakt Soziale Integration im Quartier

Mit weiteren rund 2,7 Millionen Euro Bundes- und Landesmitteln fördert das Wirtschaftsministerium im Rahmen des Investitionspakts Soziale Integration im Quartier die Sanierung oder Erweiterung von 14 öffentlichen Einrichtungen wie Bildungseinrichtungen, Kindertagesstätten, Bürgerhäuser und Stadtteilzentren.

Logo der Kampagne Start-up BW. (Bild: Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg)
  • Start-up BW

„Start-up BW Local“ steht im Finale der Europäischen Unternehmensförderpreise 2020

Der Landeswettbewerb „Start-up BW Local – Gründungsfreundliche Kommune“ steht im Finale der Europäischen Unternehmensförderpreise 2020 (EEPA).