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Exportland Baden-Württemberg

  • Grafik Weltkarte (Quelle: Fotolia, worldbusiness)

Kein anderes Flächenbundesland ist im Auslandsgeschäft aktiver als Baden-Württemberg. Mit Ausfuhrerlösen von 17.600 Euro je Einwohner liegt das Land erheblich über dem Bundesländerdurchschnitt 2016 von 11.700 Euro.

Produkte "Made in Baden-Württemberg" sind weltweit sehr gefragt. Daher arbeitet auch jeder dritte Beschäftigte direkt oder indirekt für den Export. 2016 wurden Waren in Höhe von 184 Milliarden Euro in die Länder der Welt ausgeführt. Innerhalb von 20 Jahren hat sich das Exportvolumen mehr als verdoppelt.

Exportquote steigt

Die Exportquote der baden-württembergischen Gesamtwirtschaft wuchs in den vergangenen Jahren ständig. Gut 40 Prozent des Bruttoinlandsprodukts entfallen auf die Exporte (Bundesländer: 30,7 Prozent). Im Jahr 1995 betrug diese Exportquote noch 25 Prozent.

Die größten Exporteure des Landes sind der Fahrzeugbau (47 Milliarden Euro), der Maschinenbau (38 Milliarden Euro), der elektrotechnische Bereich (26 Milliarden Euro) sowie die Chemie und Pharmazie (31 Milliarden Euro). Aus diesen Branchen erfolgen über 70 Prozent des Gesamtexports.

Europäische Länder sind die größten Abnehmer

62 Prozent des Exports gehen in die europäischen Länder, 18 Prozent in die asiatischen Länder und 16 Prozent in den amerikanischen Raum. In der Euro-Zone werden 33 Prozent und in der Nicht-Eurozone 19 Prozent der Exporte des Landes abgewickelt. Die wichtigsten Abnehmerländer sind die USA (12,2 Prozent), Frankreich (7,5 Prozent), die Schweiz und China (jeweils 7,3 Prozent).


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